Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

14.11.1986 - 

"Minisupercomputer" schließen Leistungslücke:

FPS kreiert neue Rechnerklasse

MÜNCHEN (CW) - Als "Mini-Supercomputer" bezeichnet Floating Point System seine beiden neuesten, auf der Systec in München ankündigten Number-Cruncher. Es gibt sie in einer Standard- und einer Server-Ausführung; ihr Durchsatz beläuft sich je nach Ausbaustufe auf sechs oder zwölf Megaflops.

Der Hersteller taufte die beiden Versionen "Superstation" und "Superserver". Jede ist wiederum in zwei Ausführungen erhältlich, so daß insgesamt vier Varianten zur Verfügung stehen. Die Superstation gibt es als M64/320 mit sechs MFlop oder als M64/330 mit der doppelten Leistung. Im Preis von 640 000 beziehungsweise 940 000 Mark ist eine VAXstation II/GPX als Front-end-Rechner enthalten. Letzterer ist mit einem hochauflösenden 19-Zoll-Monitor mit acht Darstellungsebenen für die Grafikausgabe bestückt. Die Wahl von MicroVMS als Betriebssystem erschließt eine weite Palette von Standardsoftware. Die Verwaltung der zusätzlichen Rechenleistung erfolgt über die FPS-eigene Software "System Job Executive" (SJE).

An Hardware enthält der Computer in der Grundausstattung einen Speicher mit einer Kapazität von einem Megawort (zu 64 Bit). Die Recheneinheit ist mit einem Instruktions-Cache für 8K 64-Bit-Worte ausgestattet. Ein Festplattenspeicher mit einer Kapazität von 500 Megabyte ist eingebaut; weitere Plattenlaufwerke lassen sich anschließen. Auch die Einbindung in ein Netzwerk ist möglich: Unterstützt werden die Standards DECnet, Ethernet TCP/IP und NFS.

Die beiden Superserver firmieren als M64/220 und M64/320. Ihre Leistung entspricht derjenigen der Superstations, doch sind sie mit anderen Front-end-Maschinen ausgestattet und für den Betrieb als Netzwerkserver konzipiert. Ähnlich wie die Superstations setzen sich auch die Superserver aus einem Steuerprozessor mit Keyboard, 19-Zoll-Monitor und einem "Rechenprozessor" mit je nach Ausstattung 6 oder 12 MFlop Durchsatz zusammen. Dazu kommt noch ein Ethernet-Interface. Als Steuerprozessor dient eine Sun-Workstation 3/50. Der Preis liegt bei 500 000 Mark für die 6-MFlop-Ausführung; die 12-MFlop-Maschine kostet 800 000 Mark.