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24.05.1996 - 

Mitarbeiterbeteiligung im Zuge der Teilprivatisierung geplant

France Télécom geht mit einem Rekordergebnis in Richtung 1998

France Télécom hat das Geschäftsjahr 1995 mit einem Reingewinn von 9,2 Milliarden Franc (umgerechnet 2,8 Milliarden Mark) abgeschlossen. Obwohl der Gewinn gegenüber dem Vorjahr in Folge hoher Steuerzahlungen und niedriger außerordentlicher Erträge um 7,3 Prozent zurückgegangen ist, bleibt die staatliche Telefongesellschaft das mit Abstand ertragsstärkste Unternehmen in Frankreich. Gleichzeitig wurde die Schuldenlast um 9,6 Prozent auf 87,3 Milliarden Franc (25,5 Milliarden Mark) reduziert.

Mit einem um 3,7 Prozent auf 147,8 Milliarden Franc (43,2 Milliarden Mark) gestiegenen Umsatz ist France Télécom, wie es bei der Bekanntgabe der Geschäftsergebnisse in Paris hieß, der weltweit fünftgrößte Anbieter von Telecom-Diensten. Dabei machte das Geschäft mit Produkten und Services rund um das Telefon 75 Prozent des Konzernumsatzes aus. (Neben der Muttergesellschaft existieren 115 Tochterunternehmen.)

Inzwischen hat die französische Regierung auch ihre Pläne zur Teilprivatisierung des Unternehmens konkretisiert. Demnach soll France Télécom Ende des Jahres in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden, an der der Staat mehrheitlich beteiligt bleibt. Zehn Prozent des Kapitals können von den Beschäftigten erworben werden. Trotz der Teilprivatisierung sollen aber die rund 150 000 Mitarbeiter ihren Beamtenstatus behalten.