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16.09.1983

Frankfurter Bürocomputer- Anbieter setzt auf Mikro- Erfolg:Wang Deutschland legt kräftig zu

FRANKFURT (CW)- Gelernt aus den Fehlern der Vergangenheit hat offenbar die Wang Deutschland GmbH. Nachdem der Frankfurter Office- Automation- Anbieter im letzten Jahr eine peinliche Retusche seiner Umsatzzahlen eingestehen mußte, präsentierte sich das Management auf der diesjährigen Bilanzpressekonferenz betont zurückhaltend. Trotz negativer Auswirkungen des Dollarkurses habe das Unternehmen mit einem Zuwachs von 37,5 Prozent 143,5 Millionen Mark umgesetzt. Angaben über Gewinn oder Verlust wollten die Wang- Bosse indes nicht machen.

Das positive Ergebnis des letzten Geschäftsjahres führt Wang- Geschäftsführer Han van de Ven auf die allgemeine Belebung des Marktes zurück. Die wachsende Investitionsfreudigkeit der Benutzer beruhe auf der Erkenntnis, daß sie an der Büroautomation nicht mehr vorbei könnten.

Der hohe Dollarkurs habe sich im Berichtsjahr zwar bemerkbar gemacht, jedoch das Gesamtergebnis nicht wesentlich beeinflußt. Beim Auftragseingang sei mit 167,9 Millionen Mark nach 114 Millionen Mark im Vorjahr gar eine Steigerung von 47 Prozent eingetreten. Mit 57 Prozent konnten nach Angaben von van de Ven die höchsten Steigerungsraten bei der VS- Serie für integrierte Text- und Datenverarbeitung erzielt werden. Aber auch reine Textsysteme sowie kommerzielle Kleincomputer hätten gute Ergebnisse erzielt.

Als Hauptumsatzträger der nächsten Jahre sieht das Wang- Management den zur Hannover- Messe vorgestellten Personal Computer- von dem bisher rund 1300 verkauft worden seien- sowie Systeme für integrierte Informationsverarbeitung mit multifunktionalen Arbeitsplätzen. In diesem Zusammenhang wies van de Ven auch auf das Engagement seines Unternehmens in Richtung Teletex und/ oder Bildschirmtext hin.

Das Wachstum von Wang dokumentierte sich auch im Personalbestand, hieß es in Frankfurt. Am Ende des Geschäftsjahres beschäftigte das Unternehmen 530 Mitarbeiter. Bis zum 30. Juni 1984 sei eine Erhöhung auf 660 geplant. Zwar steht seit 1. September mit John Taylor wieder ein neuer Marketing- Manager auf der Gehaltsliste der GmbH (Heiko Flaßpoeler ging zu Logos), doch van de Ven versichert: "Das Personalkarussell in unserer Führungsspitze hat sich beruhigt."