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04.02.1994

Franzosen liegen in der Forschung vorne Supraleitfaehigkeit unter Normalbedingungen moeglich

MUENCHEN (CW) - Zwei franzoesischen Forscherteams in Paris und Grenoble sind Erfolge bei der Temperatursenkung zur Erreichung der Supraleitfaehigkeit gelungen.

Die Pariser Gruppe von der Ecole Superieure de physique et de chimie industrielles de la ville de Paris produzierte eine Mehrschichtverbindung auf Basis von Kupferoxid, die Strom bereits bei einer Temperatur von -23 Grad Celsius reibungs- und verlustfrei fliessen laesst. Wichtig ist dabei, dass dieses Ergebnis bei Umgebungsdruck erzielt wurde.

Wie die "vwd"-Nachrichten melden, bauten die Pariser Forscher ihre Supraleiter schichtweise aus einzelnen Atomlagen auf, so dass Zusammensetzung und Struktur der Materialien genau bekannt sind.

Im Gegensatz dazu verwendete die Gruppe aus Grenoble fuer ihren Supraleiter eine experimentell gefundene Quecksilberverbindung, deren genaue Struktur noch nicht bestimmt ist. Das Centre de recherches sur les tres basses temperatures erreichte in Zusammenarbeit mit dem Laboratoire de cristallographie, beide in Grenoble ansaessig, die Senkung der Sprungtemperatur fuer die Supraleitfaehigkeit der speziellen Quecksilberverbindung auf -3 Grad Celsius.

Mit den beiden Forschungsergebnissen ist die Supraleitfaehigkeit bei Zimmertemperatur und Atmosphaerendruck in greifbare Naehe gerueckt.