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29.04.2008

Freenet kommt zum Zug:

Nach zähen Verhandlungen und gegen den Widerstand von Freenet-Großaktionär United Internet haben Freenet und Debitel einen Zusammenschluss verabschiedet. Das neue Unternehmen schiebt sich auf Rang drei des deutschen Mobilfunkmarkts und will sich von seinem DSL-Geschäft trennen. Ob United Internet, das Freenet übernehmen wollte, weiterhin querschießt, wird sich zeigen.

Gigaset vor ungewisser Zukunft:

Einem Bericht zufolge will Siemens seine Tochter Siemens Home and Office Communications (SHC) noch im Mai verkaufen. Für den Hersteller von Schnurlostelefonen der Marke "Gigaset" mit rund 2000 Beschäftigten gebe es mindestens drei Interessenten. Siemens kommentierte die Spekulationen nicht. Die SHC-Sparte ist das letzte noch verbliebene Drittel des ehemaligen Com-Bereichs.

Schwächen ByDesign:

SAPs neue Mittelstandslösung "Business ByDesign", die im Hosting-Betrieb offeriert werden soll, hat laut einem Bericht des "Handelsblatts" schwerwiegende Performance-Probleme. Daher werde sich die Markteinführung wahrscheinlich verzögern, und auch die Umsatzziele der Walldorfer seien in Gefahr. Unlängst hatte SAP-Mitgründer Hasso Plattner in einer Diskussion angedeutet, dass sich der Marktstart von Business ByDesign bis Ende 2009 hinziehen könne.

Starke Online-Nachfrage:

Die Umsätze der deutschen Internet- und Multimedia-Dienstleister sind 2007 durchschnittlich um 19 Prozent gestiegen, wie aus dem "New Media Service Ranking 2008" hervorgeht. Die Nummer eins der Branche ist weiterhin T-Systems Multimedia Solutions (MMS). Silber sicherte sich Pixelpark, vor allem dank der Übernahmen von Elephant Seven und Xplain. Die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter stieg durchschnittlich um 24 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert.

Motorola wird durchgereicht:

Der kriselnde Elektronikkonzern Motorola hat im ersten Quartal 27,4 Millionen Handys verkauft, 40 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Samsung kam auf mehr als 46 Millionen und schob sich auf Platz zwei. Setzt sich die Entwicklung fort, kann auch Sony Ericsson (22,3 Millionen Geräte) im laufenden Quartal an Motorola vorbeiziehen. Marktführer ist Nokia mit rund 115 Millionen verkauften Mobiltelefonen.

RIM forscht in Bochum:

Research in Motion (RIM) eröffnet im Sommer in Bochum ein Forschungszentrum und investiert im ersten Jahr rund 45 Millionen Dollar. Staatliche Zuschüsse soll es nicht geben, mittelfristig sind bis zu 500 Mitarbeiter geplant. Die Entscheidung sei unabhängig von der Nokia-Werksschließung gefallen. Allerdings will der kanadische "Blackberry"-Hersteller seine Reihen vornehmlich mit ehemaligen Nokia-Mitarbeitern füllen.