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20.07.2007

freenet/Spoerr: Rufe nach Zerschlagung sind schädlich

HAMBURG (Dow Jones)--Der freenet-Vorstandsvorsitzende Eckhard Spoerr sieht durch die Forderungen aus dem Aktionärskreis nach einer Aufteilung des Internet- und Mobilfunkanbieters negative Folgen für das Unternehmen. Diese Rufe bewirkten "nichts als Verunsicherung" bei Mitarbeitern, Anteilseignern und Geschäftspartnern, kritisierte Spoerr am Freitag auf Hauptversammlung in Hamburg. Indem einzelne Aktionäre mit Blick auf ihre "Partikularinteressen" das Unternehmen schlecht redeten, fügten sie freenet "sichtbaren Schaden" zu.

HAMBURG (Dow Jones)--Der freenet-Vorstandsvorsitzende Eckhard Spoerr sieht durch die Forderungen aus dem Aktionärskreis nach einer Aufteilung des Internet- und Mobilfunkanbieters negative Folgen für das Unternehmen. Diese Rufe bewirkten "nichts als Verunsicherung" bei Mitarbeitern, Anteilseignern und Geschäftspartnern, kritisierte Spoerr am Freitag auf Hauptversammlung in Hamburg. Indem einzelne Aktionäre mit Blick auf ihre "Partikularinteressen" das Unternehmen schlecht redeten, fügten sie freenet "sichtbaren Schaden" zu.

Die Zerschlagungsforderungen seien auch mit Blick auf die Verantwortung der Gesellschaft als großer Arbeitgeber "unverantwortlich", sagte Spoerr. Die freenet AG beschäftigt mehr als 3.600 Mitarbeiter. Der Vorstandsvorsitzende bemängelte insgesamt die von verschiedener Seite geäußerte Kritik an seiner Arbeit und der Strategie und Entwicklung von freenet. "Ton und Methode" der öffentlichen Diskussion befremdeten ihn sehr und seien für ein deutsches Unternehmen "äußerst fragwürdig", sagte Spoerr.

Unter anderem der freenet-Konkurrent Drillisch, der mit inzwischen 10% an dem größeren Wettbewerber beteiligt ist, hat sich für eine Aufteilung des erst im März fusionierten Hamburger TecDAX-Unternehmens ausgesprochen und die Arbeit von Spoerr gerügt. Den Anstoß für der Filetierungsdiskussion hatte im Mai der Investor Florian Homm gegeben, dessen Fondsgesellschaft 3% an freenet hält. Spoerr hatte bisher vergeblich nach Übernahmezielen Ausschau gehalten, prüft jetzt aber auch die Möglichkeit, das Unternehmen als ganzes an einen Wettbewerber zu verkaufen.

Spoerr machte auf der Hauptversammlung klar, dass er weiteren Zukäufen den Vorzug geben würde. "Wir befürworten eine Branchenlösung, die die Konsolidierung aktiv vorantreibt", sagte er. Mit Blick auf die Finanzlage von freenet fügte Spoerr hinzu, man besitze auch nach der Dividendenausschüttung weiter die "volle Handlungsfähigkeit", um eine Akquisition zu tätigen, sofern es geeignete Kaufobjekte gebe.

Webseite: http://www.freenet-ag.de

-Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211 - 13 87 213,

TMT.de@dowjones.com

DJG/stm/cbr

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