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31.05.2007

Freenet weist Forderung nach Aufspaltung zurück

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Freenet AG hat die Forderung von Hedgefonds-Manager Florian Homm nach einer Aufspaltung des Unternehmens zurückgewiesen. "Eine Aufspaltung ist nicht angebracht, zumal wir ja gerade fusioniert haben. Wir brauchen nun Zeit, unsere Strategie umzusetzen", sagte Pressesprecherin Elke Rüther am Donnerstag im Gespräch mit Dow Jones Newswires.

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Freenet AG hat die Forderung von Hedgefonds-Manager Florian Homm nach einer Aufspaltung des Unternehmens zurückgewiesen. "Eine Aufspaltung ist nicht angebracht, zumal wir ja gerade fusioniert haben. Wir brauchen nun Zeit, unsere Strategie umzusetzen", sagte Pressesprecherin Elke Rüther am Donnerstag im Gespräch mit Dow Jones Newswires.

Damit bestätigte die Sprecherin Aussagen des Vorstandsvorsitzenden Eckhard Spoerr. "Wir fusionieren nicht, damit wir zwei Monate später wieder alles zerschlagen", sagte der CEO dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) zum selben Thema. "Wegen des langen Fusionsprozesses sind die strategischen Vorteile aus der Fusion noch nicht sichtbar. Das heißt aber nicht, dass es sie nicht gibt", so der Manager weiter.

Homm, der 3% am Hamburger Telekommunikationsunternehmen hält und seine Beteiligung auf 5% aufstocken will, hatte am Mittwoch im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters eine Aufspaltung des Konzerns ins Spiel gebracht: "Wir streben eine Optimierungsstrategie bei Freenet an. Jeder Teilbereich für sich ist interessant", so der Investor.

Für beide Kernbereiche Internet und Mobilfunk gebe es seiner Ansicht nach in Europa mindestens drei bis fünf Kaufinteressenten. Als weitere Möglichkeit zur Wertsteigerung nannte Homm einen Komplettverkauf des Unternehmens.

Freenet und deren frühere Muttergesellschaft Mobilcom hatten sich erst Anfang März nach einem langwierigen Prozess zusammengeschlossen. Aktionäre hatten mit Klagen versucht, die Fusion zu verhindern.

Webseite: http://www.freenet.ag -Von Florian Faust, Dow Jones Newswires; + 49 (0)69 - 29 725 103

florian.faust@dowjones.com

DJG/flf/kgb/jhe

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