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11.07.1997 - 

Kommentar

Friedhof im Weltraum

Der Crash in der MIR und die Probleme mit der Marssonde "Pathfinder" untermalen es - das Weltall ist des Menschen Umgebung nicht. Die Geheimnisse des unendlichen Raumes vermögen auch die vielen neuen Satellitenbetreiber nicht zu lüften. Statt dessen bestaunen die Erdenbewohner ungläubig deren Vorhaben. Warum werden orbitale, weltumspannende und Milliarden Dollar teure Kommunikationsnetze für Business Traveller aufgespannt? Warum konzentriert sich die Vielzahl der Netze auf den mobilen Geschäftsmann, wo alle Welt von das Reisebudget entlastenden Videokonferenzen spricht?

Die irdischen Marktforscher können keine Antworten liefern. Das Institut Ovum sieht im Markt nur Platz für vier Installationen mit maximal 2,5 Millionen Kunden im Jahr 2002. Die etwa ein Dutzend Anbieter kalkulieren zusammen mit mehr als zehn Millionen Kunden. So mancher Betreiber dürfte mit seinen hochfliegenden Plänen abstürzen und in den unendlichen Weiten Weltraummüll hinterlassen.

Für dessen Entsorgung gibt es einen ernstgemeinten, aber nicht ernstgenommenen Vorschlag aus den Reihen der Betreiber. Man solle den Schrott mit einem Resttreibstoff in eine unbenutze orbitale Umlaufbahn schießen. Dort könnten die ausgedienten Trabanten ihre letze Ruhe finden. Der orbitale Satellitenfriedhof - ein Omen für die Anbieter? jha