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17.12.1999 - 

Echounterdrückung verbessert Sprachqualität

Frischzellenkur für Ferngespräche und Mobilfunkstrecken

MÜNCHEN (CW) - Bei der Sprachübertragung sind Echostörungen häufig. Mit deren Bekämpfung will Ditech Communication nun auch auf dem europäischen Markt Kasse machen.

An den Schnittstellen verschiedener Übertragungstechniken bilden sich häufig Echos. Nur wenn diese im Bereich unter 16 Millisekunden liegen, sind keine wahrnehmbaren Verschlechterungen der Sprachqualität gegeben. Die aufgrund der weltweiten Deregulierung des Telefonmarktes zunehmend komplexen Anrufschaltungen sowie die parallele Bearbeitung drahtloser und paketorientierter Kommunikationsdienste stellt Service-Provider vor neue Probleme.

Eine Lösung für das Problem hat der im kalifornischen Mountain View ansässige Hersteller Ditech Communication eigenen Angaben zufolge entwickelt. Während die klassische Hall- und Echounterdrückung lediglich das bei Ferngesprächen entstehende Hybridecho beseitigen, soll Ditechs "Voice-Quality-of-Service(VQoS-)Plattform die Sprachqualität durch ein Bündel von Maßnahmen verbessern.

Über eine Softwaresuite lassen sich die Ditech-Echounterdrükkungsgeräte auf verschiedene Störungen einstellen. Das System verfügt beispielsweise über eine akustische Echosteuerung, die den Widerhall unhörbar macht, der in digitalen Mobilfunknetzen entsteht. Hallprobleme, wie sie bei den extrem langen Übertragungswegen in der Satellitenkommunikation auftreten, eliminiert die "Far End Echo Canncelation" (FEEC). Laut Hersteller erübrigt sich durch die Installation des Systems in Relaisstationen am Sendeort der Einsatz vieler Geräte an den teilweise entlegenen Empfangsgebieten. Darüber hinaus sollen Zusatzfunktionen wie Rauschunterdrückung, die automatische Steuerung der Tonhöhe und die Echtzeitüberwachung von Echosignalen die Sprachqualität zusätzlich verbessern.

Daneben verfügt das Unternehmen mit einer Lösung zur Überwachung von optischen DWDM-Netzen (DWDM = Dense Wavelength Division Multiplexing) über ein zweites Standbein. Der "DWDM Monitor" erlaubt Diensteanbietern, jeden Kanal eines DWDM-Systems auf die Faktoren Amplitude, Wellenlänge und Signal-Rausch-Verhältnis vom eigenen Standort aus zu überprüfen. Dadurch soll es möglich sein, bei der Stabilitätskontrolle auf die Entsendung von Fachleuten zu entfernten Netzzugangspunkten zu verzichten.

Ditech plant, seine Produkte europaweit über Distributoren zu vertreiben, in Deutschland dagegen setzt das Unternehmen auf den Direktvertrieb.