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07.12.2006

Frontpage-Nachfolger in den Startlöchern

Microsoft führt die erste Komponente seiner Produktfamilie "Expression Studio" für Web-Designer ein.

Mit "Expression Web" wird Microsoft voraussichtlich noch in diesem Jahr den Startschuss für die neuen Werkzeuge zur Entwicklung interaktiver Web-Oberflächen geben. Das bislang unter dem Codenamen "Expression Web Designer" geführte Tool löst Frontpage ab und dient der Gestaltung von Websites auf Basis aktueller Standards wie CSS 2.1 und XHTML.

Die übrigen Werkzeuge von Expression Studio, die jeweils auch einzeln erworben werden können, stehen zunächst als kostenlose Betaversionen zur Verfügung. Hierzu zählt "Expression Blend" (Codename: Expression Interactive Designer) zur Erstellung interaktiver Anwendungen und moderner Benutzeroberflächen. Die grafischen Möglichkeiten von Windows Vista und .NET 3.0 lassen sich damit laut Microsoft voll ausschöpfen. Der Export von XAML-Dateien und die Anbindung an Visual Studio 2005 sollen die Zusammenarbeit zwischen Designern und Entwicklern vereinfachen.

Viele Grafikfunktionen

Drittes Tool der Produktfamilie ist der ehemalige "Expression Graphic Designer", jetzt einfach nur "Expression Design", ein vektorbasierendes Zeichen- programm mit zahlreichen Grafikfunktionen und -effekten. Schließlich gibt es noch "Expression Media" mit dem "Expression Media Encoder" (Codename: iView Media Pro), eine Software für Digital-Asset-Management und Video Processing. Während Media der Verwaltung digitaler Daten dient und als Schnittstelle zwischen den einzelnen Expression-Programmen fungiert, liefert der darin integrierte Encoder eine Komplettlösung, um Video- und Audiomaterial für das Internet und Windows zu erzeugen, zu kodieren und zu veröffentlichen.

Fokus auf User Experience

Microsoft betont, bei der Entwicklung seiner Expression-Produkte sehr viel Wert auf das Thema User Experience gelegt zu haben. Dies gilt nicht nur für den Umgang mit den Werkzeugen selbst, sondern auch für die damit erzeugten Anwendungen. Die User Experience wird zu den wichtigsten Kriterien gehören, anhand derer sich Software und Dienstleistungen künftig differenzieren, meint Steffen Ritter, der in Deutschland für Expression Studio zuständige Produkt-Manager. Eine Bestätigung dafür kommt von der Ovum-Analystin Bola Rotibi: "Unternehmen werden verstärkt versuchen, ihr Angebot für Endanwender zu spezialisieren und ihre Kundenbasis mittels einer guten User Experience zu halten beziehungsweise zu vergrößern." (ue)