Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

21.02.2003 - 

Flexframe for Mysap richtet sich an den Mittelstand

FSC strickt preiswertes SAP-Angebot

MÜNCHEN (CW) - Mit "Flexframe for Mysap" präsentiert Fujitsu-Siemens Computers (FSC) ein in Kooperation mit SAP und Network Appliance (Netapp) entwickeltes Komplettsystem, das aus standardisierten, Linux-basierenden Bausteinen besteht.

Das technische Gerüst des FSC-Infrastrukturangebots Flexframe for Mysap ist schlüsselfertig lieferbar. Die Hardwaregrundlage beginnt mit - je nach Anwenderwunsch ausgestatteten - Blade-Rechnern des Typs "Primergy BX300" unter Linux. Als Datenbank-Server stehen Vier- oder Acht-Wege-"Primergy"-Systeme unter Linux oder Sparc/Solaris-basierende "Primepower"-Server zur Auswahl. Hinzu kommen "Filer" von Netapp, Appliances für die Konsolidierung und ein einfaches Management von Datenvolumen zwischen 50 GB und 48 TB, die für eine Verfügbarkeit von 99,99 Prozent, schnelles Backup und zügige Wiederherstellung von Daten sorgen sollen. In dieser Umgebung läuft SAPs betriebswirtschaftliche Standardsoftware Mysap.

Dieses System lässt sich bausteinartig von einer kleinen Umgebung für 50 Benutzer bis zu einer großen mit mehreren tausend Arbeitsplätzen ausbauen. Dazu wurden die von der Mysap-Lösung verwendeten Dienste wie Internet Transaction Server (ITS), Datenbank, Zentral- und Applikationsinstanz "virtualisiert". Das heißt, sie lassen sich zwischen den vorhandenen Servern dynamisch hin- und herschalten, so dass der Anwender die Systeme im laufenden Betrieb weiter ausbauen kann.

Flexframe for Mysap ist das erste Angebot von FSC, das es vorrangig unter Linux - und zwar auf Basis der Suse-Distribution - gibt, so Joseph Reger, Chief Technology Officer (CTO) des Unternehmens. Dies erkläre sich "nicht primär mit dem Kostenargument zugunsten von Linux, sondern aus seinen Vorteilen in Sachen Innovation, Leistung und Sicherheit". Das System lässt sich zwar auch zusammen mit den Primepower-Unix-Servern betreiben, aber dann kann man es nicht mehr als eine Gesamtkonfiguration booten und verwalten.

FSC positioniert Flexframe for Mysap "vor allem für kostenbewusste Anwender". Also zielt der Anbieter auf den Mittelstand sowie auf Anwender, die von R/3 auf die Mysap-Business-Suite wechseln wollen. Laut CTO Reger arbeitet FSC im Rahmen seiner Flexframe-Pläne nicht nur mit SAP zusammen. Das Unternehmen will ähnliche Flexframe-Angebote auch auf andere große Anwendungen ausdehnen. (ls)