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29.08.1997 - 

Restrukturierung und drastischer Stellenabbau

FTP will sich künftig drei Kerngeschäftsfeldern widmen

Schon seit einigen Quartalen muß die US-Company bekanntlich kräftig rote Zahlen bilanzieren. Nachdem auch das zweite Quartal 1997 alles andere als den Erwartungen entsprach, zog das Management nun offenbar die Notbremse.

Das Unternehmen trennte sich von mehr als einem Drittel seiner Mitarbeiter - insgesamt rund 300 Angestellten. Betroffen davon war den Angaben zufolge vor allem die Belegschaft in den USA. Gleichzeitig soll künftig die Konzentration auf drei Geschäftsbereiche, die als weitgehend selbständige Einheiten operieren, für den gewünschten Erfolg sorgen: Eine VIP Application Unit, verantwortlich für die Entwicklung und Vermarktung von TCP/IP-Software, eine IP-Technology Unit, zuständig für den Gateway- und Server-Bereich, sowie eine Agent/Directory-Unit, die die Java-Agents und Verzeichnis-Lösungen des Unternehmens verantwortet.

"FTP ist in der Vergangenheit zu schnell gewachsen und hat sich in zu viele Produktbereiche eingekauft", zog Hans Ydema, seit kurzem für Deutschland, Österreich, die Schweiz und Osteuropa verantwortlicher Geschäftsführer, gegenüber der COMPUTERWOCHE eine kritische Bilanz. Für Ydema, der im Rahmen einer Restrukturierung der Company an den ebenfalls neu ernannten Vice-President Sales Europe, Colin Gallick, berichtet, dürfte der Kurswechsel jedoch spätestens in dem im Oktober beginnenden dritten Quartal Früchte tragen. Spätestens dann wolle man wieder schwarze Zahlen schreiben. Im zweiten Quartal, für das bis dato keine offiziellen Zahlen vorliegen, mußte der TCP/IP-Spezialist - wie Ydema andeutete - bei einem Umsatz von knapp 18 Millionen Dollar abermals ein Minus von rund 14 Millionen Dollar verkraften.