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10.08.2001 - 

Alternative zu Ultrasparc

Für Bea ist der Itanium eine Chance

MÜNCHEN (IDG) - Wie IBM und HP will auch Bea Systems seinen Applikations-Server "Weblogic" für den Itanium-Prozessor von Intel einrichten. Für den Hersteller ein wichtiger Schritt, da sein Produkt bislang überwiegend auf Suns Ultrasparc-Rechnern läuft, wo die Mc-Nealy-Company mit "I-Planet" selbst einen App-Server anbietet.

Das zwischen Bea und Intel unterzeichnete Kooperationsabkommen sieht ein gemeinsames Entwicklungslabor sowie koordinierte Marketing- und Vertriebsaktivitäten mit Hardware- und Softwareherstellern vor. Die derzeit verfügbare Kombination von Weblogic auf einem Pentium-III-Xeon-Server nutzen Anwender in erster Linie als Entwicklungsumgebung. Für den Betrieb der Applikationen bevorzugen zahlreiche Bea-Kunden aus Gründen der Skalierbarkeit ein leistungsfähigeres Risc-System etwa von Sun oder HP. Nahezu 70 Prozent der Weblogic-Deployments seien auf Ultrasparc-Maschinen installiert, behauptet ein Sun-Sprecher.

Diese Situation wird sich mit der 64-Bit-Architektur des Itanium ändern, so Bea-CEO Bill Coleman. Die Performance-Unterschiede seien damit zwar nicht über Nacht ausgeräumt, der gegenüber Risc-Maschinen deutlich niedrigere Preis für Itanium-Server werde dieser Plattform aber auch als Deployment-Umgebung einen größeren Markt bescheren. Von Vorteil sei weiterhin die große Auswahl unter den Anbietern - bis Jahresende wollen 25 Hersteller Itanium-Systeme auf den Markt bringen. Coleman betont, dass der mit der 64-Bit-Version von Weblogic verbundene Fokus auf Linux und Windows keine Einschränkungen im Unix-Support zur Folge haben wird.

Unterdessen erklärte ein Intel-Sprecher, dass die Allianz mit Bea keinen Exklusivcharakter habe. Ähnliche Abkommen könne man sich zum Beispiel mit Oracle vorstellen, IBM arbeite bereits seit über einem Jahr an der Portierung von Websphere auf den Itanium. Auch HP, ohnehin von Anfang an in die Itanium-Entwicklung involviert, will bis zum Jahresende eine entsprechende Version von "Bluestone Total-e-Server" auf den Markt bringen.