Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

10.06.1994

Fuer Client-Server-Anfaenger und -Profis SQL Windows erhaelt weitere Objekte und Workgroup-Features

MUENCHEN (CW) - Die Version 5.0 der Gupta-Datenbank "SQL Windows" kommt im Juli mit neuen Features auf den Markt. Dazu gehoeren eine ODBC-Schnittstelle, ein 4GL-Compiler, der C-Code erzeugt, sowie "Quick Objects", die das Erstellen von Client-Server-Applikationen im Drag-and-drop-Verfahren ermoeglichen sollen.

Auf "eine groessere Rolle sowohl bei Downsizing- als auch bei Upsizing-Projekten" durch die neuen Features hofft Helmut Wilke, Guptas Vice-President Europe und Geschaeftsfuehrer der Gupta GmbH, Muenchen. Sie erleichterten und beschleunigten den Einstieg in die professionelle Client-Server-Programmierung. SQL Windows 5.0 wird in zwei Varianten vermarktet: Eine "Corporate Edition" kostet rund 8500 Mark, eine "Network Edition" fuer nur einen Entwickler etwa 5000 Mark.

Im einzelnen besteht das Produkt aus einer Entwicklungsumgebung mit den Quick Objects, dem SQL-Windows-Compiler, dem Abfrage-Tool "Quest", der Klassen- und Funktionsbibliothek "Toolchest", einem Repository, Funktionen fuer die Teamprogrammierung sowie Schnittstellen zu CASE-Tools und ODBC-Support.

Die Quick Objects sind laut Anbieter wiederverwendbare Softwarekomponenten, die es dem Entwickler ersparen sollen, Code einzugeben. Dadurch werde der Lernaufwand fuer Client-Server- Einsteiger reduziert. Doch moechte Gupta die Version 5.0 nicht als blosses Unterstuetzungssystem fuer Anfaenger verstanden wissen, sondern vielmehr als erweiterbare Grundlage fuer Eigenentwicklungen.

Der SQL-Windows-Compiler erzeugt aus 4GL-Code einen C-Code, der zu einem grossen Teil in die Dynamic Link Library (DLL) uebersetzt werden kann. Die verbleibenden Funktionen in der DLL lassen sich, so der Anbieter, aus SQL Windows aufrufen. C-Kenntnisse seien nicht noetig.

Die Klassenbibliothek Visual Toolchest enthaelt grafische Objekte, etwa eine Listbox mit Gliederungsfunktionen. Ein Router stellt die neue ODBC-Schnittstelle bereit, die den Anschluss von Clients ermoeglichen soll. Darueber hinaus verfuegt das Gupta-Produkt ueber entsprechende Datenbanktreiber fuer Dbase, Foxpro, Paradox, Clipper und Btrieve.