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Für DEC ist RISC eine Zwischenlösung

16.09.1988

AUCKLAND (IDG) - "DECs zunehmendes Engagement in der RISC-Technologie ist nur eine Zwischenlösung", sagte Roger Redfern, Marketing-Manager des Unternehmens. Er fügte hinzu, daß man bei DEC bereits an einem fortschrittlicheren System arbeite.

Am Horizont seien inzwischen wesentlich interessantere Möglichkeiten zu sehen. Nach Meinung von DEC-Ingenieuren - so Redfern weiter - sei RISC nur der erste Schritt einer neuen Entwicklung, die weit über diese Technologie hinausginge.

RISC hätte hier lediglich eine wegweisende Funktion. Anlaß der Stellungnahme war die DEC-Ankündigung in Australien, zukünftig auch Rechner auf Basis von RISC-Chips zu bauen.

Die ersten Rechner dieser Klasse will das Unternehmen Anfang nächsten Jahres ausliefern. Als Prozessor dient ein entsprechender Chip des US-Unternehmens Mips-Computers. Der Baustein mit der Bezeichnung R3000 leistet 20 MIPS.

Bis Ende 1989 will DEC dann mit einem 100-MIPS-Prozessor aufwarten. In der Branche gibt es Hinweise darauf, daß DEC den Chip-Lieferanten aufkaufen will. Danach hätte das Unternehmen bereits Anfang dieses Jahres entsprechende Vorbereitungen getroffen.