Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

15.10.1993

Fuer den Mobilbereich gedacht Mit zwei 486-CPUs ruettelt Texas Instruments an Intels Thron

DALLAS (CW) - Die Texas Instruments Inc. (TI) aus Dallas, Texas, bringt zwei 486-CPUs auf den Markt, mit denen sie gegen Intel- Prozessoren konkurriert. Das Design der "Potomac"-Chips ist ein abgewandelter Entwurf der von der Cyrix Corp. entwickelten und von TI produzierten 486-Bausteine.

TI erwartet keine rechtlichen Probleme mit Intel, da man mit dem Prozessormarktfuehrer weitreichende Lizenzaustauschvereinbarungen unterhaelt.

Die beiden vorgestellten TI-Prozessoren arbeiten mit einer internen Taktrate von 40 beziehungsweise 50 Megahertz, extern mit 20 respektive 25 Megahertz. Der texanische Chip-Produzent will die CPUs vor allem fuer den Anwendungsbereich von tragbaren Rechnern positionieren, da der im 16-Bit-Design ausgelegte "TI486SXLC2" mit 100 Pins nach Unternehmensangaben nur etwa halb so gross wie vergleichbare Intelprodukte ist. Zudem benoetige er nur drei Volt elektrischer Spannung. Die 50-Megahertz-Variante arbeitet allerdings mit fuenf Volt.

Daneben wird TI auch eine 168-Pin-Version mit einem 32-Bit- Interface anbieten. Gegenueber den Cyrix-Chips (1 KB) verfuegen TIs Bausteine ueber einen 8 KB grossen sogenannten On-Chip-Cache. TI wird uebrigens auch fuer diese Chips Lizenzgebuehren an Cyrix abfuehren.

Auch der Preis der Prozessoren duerfte ein Hit sein: In OEM- Stueckzahlen liegt er zwischen 79 und 149 Dollar. In limitierter Auflage sind beide Chips jetzt schon verfuegbar, teilte TI mit. Ab dem ersten Quartal 1994 will man in die Massenfertigung einsteigen.