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19.02.1988

Für die Software-Entwicklung auf VAX-Rechnern steht ab Anfang 1988 mit "Knowledge-Build" ein neuer Generator für Hochleistungs-Applikationen zur Verfügung. Um das Produkt der Cullinet Software GmbH, Wiesbaden, einsetzen zu können, muß jedoch entweder das

Für die Software-Entwicklung auf VAX-Rechnern steht ab Anfang 1988 mit "Knowledge-Build" ein neuer Generator für Hochleistungs-Applikationen zur Verfügung. Um das Produkt der Cullinet Software GmbH, Wiesbaden, einsetzen zu können, muß jedoch entweder das Record Management System (RMS) von DEC oder das alsbald verfügbare Datenbank-Management-System IDMS/SL von Cullinet implementiert sein. Nach Angaben des Anbieters trägt Knowledge-Build durch verkürzte Entwicklungszeiten zur Produktivitätssteigerung in der Software-Entwicklung bei.

Zur automatischen Datensicherung von CICS-Log-Datasets kündigt die ISP Software Handelsgesellschaft, Karlsruhe, das "CICS Journal Management System (JMS-Switch) 1.2" an. Das System soll unter anderem zeitbezogenes Wechseln und Sichern der einzelnen Journal-Data-Sets ermöglichen und ferner den Jobablauf der einzelnen Sicherungsjobs überwachen.

Das Release 4.0 von "Davantage", einem Testprogramm für IMS-Datenbanken und für die Zugriffssprache DL/1, bringt jetzt die On-Line Software International in Fort Lee, New Jersey, auf den Markt. Nach Angaben des Herstellers läuft das Release unter den Betriebssystemen DOS und MVS auf der gesamten IBM-370-Hardware.

Mit "CA-Disspla Cobol" kündigt die Computer Associates International Inc., Weiterstadt, ein auf Cobol basierendes Grafiksystem für die Cobol-Anwendungsentwicklung an. Dem Benutzer wird ein programmierbares Interface geboten, das Cobol-Anwendungsreports in Diagramme und Grafiken umformt. Das Entwicklungs-Tool wird im ersten Quartal dieses Jahres für MVS, MVS/XA und MVS/TSO verfügbar sein.

Sieben neue Format-Converter sowie ein Text-Converter-Prograram für die "Ashling"-Emulationssysteme bietet jetzt die Instrumatic Electronic Systems GmbH, Gräfelfing, an. Die Produkte sind zu einem Preis von je 290 Mark ab sofort verfügbar.

Mit "QMS/DCF PLUS" kündigte jetzt die QMS International B.V., Utrecht, ein Programm an, das eine Verbindung von IBM-Text- und Grafikprogrammen mit QMS-Lasergrafik-Druckern herstellen soll. Das Produkt wurde gemeinsam mit der Image Sciences Inc., Dallas, entwickelt und ist zusammen mit dem "Advanced Function Printing (AFP)" von IBM einsetzbar. Laut Hersteller bereitet die Software auf "DCF (Document Composition Facility)" erstellte AFP-Daten druckergerecht auf.

Für den Datenbankrechner IDM sowie für Host-Rechner der IDM, nämlich für die VAX-Serie von DEC, sowie für IBM-PCs bietet das Systemhaus GEI, Aachen, ab sofort die Benutzeroberfläche "Freeform" in der Version 5.2 an. Das Produkt umfaßt unter anderem einen Masken- und Anwendungsgenerator sowie Testhilfen und Funktionen zum Datenschutz und zur Datenüberprüfung. Laut Hersteller ist die neue Ausführung kompatibel zur Vorgängerversion und kostet etwa 65 000 Mark.

Eine erweiterte Version ihres Produktes "MD-Graftext" bietet die Maersk-Data A/S aus Kopenhagen an. Mit dem Programm besteht nach Angaben des Herstellers nun die Möglichkeit, durch Scanner erstellte Bilder in Texte einzufügen. Die Software ist mit "DCF/Script" und "DisplayWrite/370" einsetzbar; sie unterstützt MVS/TSO und VM/CMS.

Ab sofort ist das Programm "Multiplot" des Softwarehauses Access Technology GmbH, Düsseldorf, auf dem Markt erhältlich. Das Produkt wurde für das hauseigene Multiuser-Spreadsheet "20/20" in Verbindung mit VAX- und Microvax-Computern entwickelt. Die Software soll dem Benutzer die Möglichkeit bieten, Grafikdateien aus 20/20 vor der Ausgabe on den Plotter auf dem Bildschirm zu betrachten.

Datenbankbenutzern bietet die STN International Software, Karlsruhe, ab sofort fünf neue Online-Datenbanken an. "Capreviews" ermöglicht den Vorab-Zugriff auf die Daten-Neuzugänge der Chemical-Abstracts-Datenbank. "FhGpublica" enthält Hinweise auf Veröffentlichungen der Fraunhofer Gesellschaft. "Forkat" ist eine Referenzdatenbank zur Förderungsarbeit des Bundesministeriums für Forschung und Technologie. Daten zum Patentwesen sind dem Benutzer ab sofort über die Datenbank "Patdpa" zugänglich, und mit "Silica" stehen ihm bibliographische Daten zu Wissenschaft und Technik zur Verfügung.

Mit der Gründung des Software Technology Services (STS) erweiterte die International Data Corporation (IDC) - Schwestergesellschaft der Computerwoche - jetzt ihren Informationsservice für die amerikanische Administration. Die neue Einrichtung will sich mit Regierungsthemen wie Systemsicherheit, DBMS, ADA und Unix befassen.

Die Version II des relationalen Datenbanksystems "Empress" von dem kanadischen Hersteller Rhodnius, Toronto, ist ab sofort verfügbar. Das neue Release bietet laut Anbieter unter anderem logische Datenunabhängigkeit und Referenzintegrität in der Datenverwaltung und ist unter den Betriebssystemen Unix, VMS sowie DOS einsetzbar. Den Vertrieb der neuen Version für den deutschen Markt übernimmt die Empress Deutschland GmbH, Mannheim.

Unternehmen mit eigener Programmentwicklung steht ab sofort das Online-System "Sold:Plus" des niederländischen Softwarehauses NCM A/S zur Verfügung. Den Vertrieb für den deutschen Markt hat die Stuttgarter Heinrich Klumpp GmbH übernommen. Eine einheitliche Systementwicklung soll für den Einsatz des Produkts auf den Bull-Rechnern DPS 8/88/90, DPS 7/ 7000, DPS 6 und auf der 43xx-Serie von IBM gewährleistet sein.

Ein Kooperationsabkommen hat einer Meldung der "Computerworld" zufolge die Information Builders Inc., s12New York, mit der Hewlett-Packard Co. geschlossen. Der Vertrag sehe die gemeinsame Entwicklung einer neuen Version des Datenbank-Management-Systems "Focus" für die Produkte von Hewlett-Packard vor. Das neue Release soll gegen Ende dieses Jahres auf dem Markt sein und unter dem HP-Betriebssystem HPX sowie unter Unix laufen.

Einen Controller für den "OS/VS"-Cobol-Compiler von IBM offeriert die Syllogy Corp., Hackensack/New Jersey. Mit "Cobol Express" kann der Compiler, so der Hersteller individuelle Code-Änderungen selektieren, anstatt bei jeder Neukompilierung alle Instruktionen der Anwendung abzuarbeiten. Die Software läuft unter MVS/370, MVS/XA und VM/CMS; sie unterstützt neben CICS und anderen Cobol-Präprozessoren auch Postprozessoren wie "CA-Optimizer" von Computer Associates sowie die Speicher-Produkte "Panvalet" von Pansophic und "Librarian" von ADR. Um den Source-Code für den "VS-Cobol-II"-Compiler verhandelt Syllogy noch mit IBM.