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27.09.2005 - 

START/SMART Xtramind Technologies

Für individualisierte Massen-Mails

E-Mails sind eine so genannte Killer-Applikation des Internets - speziell für Unternehmen mit vielen Kundenkontakten. Postfächer verstopfen, Call-Center-Agenten werden überlastet, und die Zeitspanne bis zur Beantwortung einer Anfrage oder Beschwerde dehnt sich immer weiter. Gefragt ist ein Spagat: Wie lassen sich Massen-Mails individuell bearbeiten?

Das Unternehmen im Überblick

Firmensitz/Gründungsjahr Saarbrücken/2000

Marktsegment E-Mail-Prozess-Management

Umsatz Über 5 Millionen Euro

Mitarbeiter 60

Besondere Merkmale Lösung mit Nebeneffekten

Abhilfe will die Firma Xtramind schaffen, deren Software eingehende Mails liest und diese automatisch beantworten oder weiterleiten kann. Das Spin-off des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken nutzt statistische, linguistische und algorithmische Methoden sowie Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI), um die unstrukturierten Informationen zu ordnen. "Selbst wenn der Begriff ,verschmutzte Bahnhöfe‘ nicht vorkommt, kann die Software erkennen, worum sich die Beschwerde dreht", sagt Albert Denz. Der CEO war zuvor lange Jahre bei IBM, SAP und Mercator tätig, bevor er die Xtramind-Firmengründer 2003 an der Spitze ablöste.

Für Denz zählt jedoch nicht nur die Entlastung des Personals: "Anwender der Software haben ein Gefühl für den Markt, und das ist mehr Wert als jede Marktforschung." Die Firmen bekämen permanent Rückmeldungen von ihren Kunden und würden Stimmungen schneller erkennen. "Wenn der Kunde Richtung Kündigung marschiert, kann man rechtzeitig gegensteuern", argumentiert Denz. (ajf)