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08.12.1995

Fuer mittlere Leistungsanforderungen HP buendelt bei EPS20 die Server der K-Klasse zum Cluster-Verbund

MUENCHEN (CW) - Hewlett-Packard kommt im ersten Quartal 1996 mit dem Cluster "EPS20" aus der HP-9000-Familie auf den Markt, das aus Rechnern der K-Klasse aufgebaut ist.

Die Cluster-Konfiguration EPS20 kann bis zu acht Server der K- Klasse umfassen, die jeweils mit maximal vier PA-RISC-Prozessoren ausgestattet sein koennen. Die Knotenrechner enthalten derzeit CPUs vom Typ 7200, die mit 120 Megahertz getaktet sind. In der Endausbaustufe stehen dem Anwender gegenwaertig 32 CPUs zur Verfuegung. Das Cluster ist aber bereits fuer den Einsatz des Nachfolgerprozessors PA-8000 vorbereitet, der mit 64 Bit arbeitet. Ausserdem denken die HP-Entwickler ueber ein Upgrade der Systeme auf 64er Prozessoren nach.

Fuer den Datenaustausch zwischen den CPUs und dem gemeinsamen Speicher (Shared Memory) installierte Hewlett- Packard in den Knotenrechnern einen Hochleistungs-Bus, der nach Herstellerangaben die Daten mit einer Geschwindigkeit von 960 MB/s uebertraegt. Zwischen den Einzelrechnern besorgt ein FDDI-Netzwerk die Datenkommunikation.

Gesteuert wird das Cluster ueber das "Multicomputer Single System Environment" (MCSE). Darunter versteht HP ein "Ensemble von Werkzeugen fuer das System-Management und die Ressourcen- Optimierung". Systemadministratoren soll damit die Systemkonfiguration, die Benutzerverwaltung, der Start, der Shutdown und die Leistungsueberwachung erleichtert werden, den Benutzern wird eine konsistente Bedieneroberflaeche zur Verfuegung gestellt. Bei Lieferung der EPS20-Systeme entscheidet der Kaeufer, ob er das Cluster als Rechen- oder Datenbank-Server einsetzen will. Die MCSE-Umgebung wird entsprechend optimiert.

HP positioniert die Cluster zwischen den Modellen der K-Klasse aus der HP-9000-Familie und den SPP-120-Systemen der neuerworbenen Tochter Convex Corp. Die Preise fuer die EPS20-Cluster beginnen bei rund 120000 Dollar.