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05.03.1999 - 

Für PA-Risc- und Intels IA-64-Bit-CPUs

Für PA-Risc- und Intels IA-64-Bit-CPUs Hewlett-Packard schreibt sich Linux groß auf die Fahne

MÜNCHEN (CW) - Hewlett- Packard (HP) hat eine neue Geschäftsdivision mit Namen Open Source Software Operation (Osso) gegründet. Der Firmenbereich unter Leitung von Wayne Caccamo soll diverse HP-Produkte an Linux anpassen. Ferner sollen Softwarewerkzeuge und -lösungen angeboten werden, mit denen Anwendern das zunehmend erfolgreiche Betriebssystem schmackhaft gemacht werden kann.

Den Linux-Port für HPs Risc-Prozessoren wird Osso nicht selbst entwickeln. Für den ersten nativen Port auf PA-Risc engagierte Caccamo die Linux-Berater der Puffin Group. Osso soll ferner dafür sorgen, daß Linux auf diversen HP-Systemen läuft und daß HPs Service-Division sich des Betriebssystems annimmt und hierfür Ausbildungskurse und technischen Support bei Kunden anbietet.

HP wird unter anderem ein Messaging-System unter Linux auf Basis des Mail-Produkts "Openview" entwickeln. Außerdem sollen für Linux Application Programming Interfaces (APIs) zum HP-UX-Betriebssystem geschrieben werden. HP will zudem eine Kooperation von Intel mit VA Research unterstützen. Der Prozessorkrösus und der kalifornische Original Equipment Manufacturer (OEM) von Linux- Hard- und Software wollen ein Standard-Linux-Betriebssystem für Intels kommende IA-64-Bit-Prozessorgeneration entwerfen.

Ähnliche Aufmerksamkeit genießt Linux auch bei anderen Großen der DV-Szene:

- IBM unterstützt Linux auf diversen Computerplattformen.

- Compaq vergibt Linux-Zertifizierungen sowohl für seine Intel- als auch für die DEC-Alpha-basierten Rechner.

- Sun Microsystems hatte bereits im Dezember 1998 gemeldet, es werde eine an seine Ultrasparc-Systeme angepaßte Variante von Linux entwickeln.

- Silicon Graphics verspricht sich von dem veritablen NT- Konkurrenten einen Schub für sein Geschäft mit Servern, in denen Intel-Prozessoren arbeiten.