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15.02.1991

FÜR SIE GELESEN

Der Management-Brief "Gigasteps" der USU Softwarehaus Unternehmensberatung GmbH, Möglingen, zur Outsourcing-Problematik:

Es sind indes weitaus komplexere Aufgaben, die den DV-Verantwortlichen und dem Top-Management derartige Kopfschmerzen bereiten, daß sie sogar die DV-Zentrale abschaffen wollen.

In den USA wird zum Beispiel die System-Integration als derart problematisch angesehen, daß 14 Prozent der Manager den gesamten IS-Betrieb oder zumindestens wesentliche Teile davon innerhalb der nächsten drei Jahre nach außen vergeben wollen. Diese Zahlen sind möglicherweise aber auch Ausdruck dafür, daß die DV-Chefs die hohen Kostenrisiken, die mit der System-Integration verbunden sind, auf Dritte abwälzen wollen.

Diesen Trend zum vollständigen Outsourcing registriert IBM-Mann Dorn mit Vorbehalten. "Ich sehe diese Entwicklung erstaunlicherweise sogar bei Firmen, bei denen ich eine solche Überlegung als völlig abwegig gehalten habe. Das geht soweit, daß diese Unternehmen uns bitten, ihr Rechenzentrum zu managen." Die IBM Deutschland pusht indes diese Entwicklung nicht. Dorn "möchte lieber die Kunden so fit machen, daß sie ihre eigenen Rechenzentren besser betreiben können. Das ist der bessere Weg meiner Meinung nach."