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14.06.1991

FÜR SIE GELESEN

Der Pressebericht "Diese Woche in Business Week" über "IBM in der Krise":

Als IBM-Chairman John F. Akers in einer internen Fortbildungsveranstaltung für IBM-Manager erklärte, das Unternehmen sei "in der Krise", ließ das Echo an der Wall Street nicht auf sich warten: Die Prognosen für die Ergebnisse von Big Blue wurden nach unten korrigiert.

Auch Branchenexperten sehen sich mehr und mehr veranlaßt, ihre Sicht der Dinge in bezug auf IBM zu revidieren.

Und wie Business Week schreibt, ist zur Zeit nicht recht erkennbar, wie Akers sein Unternehmen aus der Krise führen will. Zu lange hat sich IBM in einer Quasi-Monopolstellung gefallen und an Verjüngungsmaßnahmen nicht gedacht. Zwar ist bürokratische Schwerfälligkeit nicht das einzige Problem, das gelöst werden sollte, doch wird in diesem Bereich mit der Entlassung von 14 000 Beschäftigten ein Anfang gemacht. Manchen Branchen-Insidern erscheint das noch zu wenig. Wenn es nach ihnen ginge, müßten dreimal so viele Entlassungen ausgesprochen werden, damit der IBM-Dampfer wieder Fahrt aufnähme.

Ein weiteres Problem ist nach wie vor die starke Abhängigkeit vom Großrechnergeschäft, in dem die Zuwachsraten bei unverändert hohen Kosten nur mäßig sind. Innovative Produkte hingegen - Beispiel Laptops - kämen mit Verspätung auf den Markt.

Alles in allem scheinen die technologischen Strömungen für IBM derzeit zu turbulent zu sein.