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30.05.1986

Für Softwareentwickler und Automatisierer:Motorola-Mikro unter Unix-Adaption

FRANKFURT (CW) - Das Leistungsniveau einer VAX-11/780 sollen zwei von Motorola vorgestellte Computer auf der Basis des VME-Bus erreichen. Die Maschinen mit den Typenbezeichnungen "System 121" und "System 1131" laufen unter dem Betriebssystem "System V/68", einer funktionskompatiblen Adaptierung von Unix V für die Mikroprozessorfamilie 68000.

Die neuen Systeme sind Motorola zufolge als ausbaufähige Kernkonfigurationen ausgelegt, deren Zielmärkte OEM-Zielapplikationen und Softwareentwicklung bilden. Der Hersteller sieht Absatzchancen vor allem in industriellen Automationssystemen, Datenkommunikation und Bildverarbeitung .

Kernstück der beiden neuen Rechner ist die 16-Bit-Zentraleinheit 68010 (System 121) oder der 32-Bit-Prozessor 68020 (System 1131). Jedes Modell ist mit einem Diskettenlaufwerk und einem oder mehreren seriellen RS232-Schnittstellen bestückt. Fünf beziehungsweise sechs VME-Steckplätze ergänzen die Ausstattung. In der Grundkonfiguration lassen sich drei und vier Benutzer anschließen, deren Anzahl durch Hinzufügen von weiteren seriellen Ports und RAM-VME-Modulen auf acht erhöht werden kann.

Motorola stellte in einem Leistungsvergleich die neuen Rechner einer unter Unix laufenden VAX 11/ 780 gegenüber. Laut Herstellerangaben verarbeitete das System 1131 ein Drittel der von der Fachzeitschrift "Byte" entwickelten Benchmark-Tests doppelt so schnell wie die VAX, während der Rest auf der Motorola-Maschine ebenso schnell oder schneller als auf dem DEC-Rechner ablief .

Die Preise für die Grundausstattungen, jeweils mit 2 MB Arbeitsspeicher und 655 KB Diskettenlaufwerk: Die Type 121 kommt mit 40 MB Festplattenkapazität auf 14 800 Mark, für den 1131 mit seiner 70-MB-Winchester sind 23 000 Mark auf den Tisch zu blättern.

Informationen: Motorola GmbH, Arabellastraße 17, 8000 München 81, Telefon 0 89/92 71-0.