Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

13.06.1980 - 

Fachhochschule setzt Prime-Rechner ein:

Für Spundwände und Drogenkonsum

HILDESHEIM (rs) -Einen Mini zur Ausbildung ihrer Studenten benötigte die Fachhochschule Hildesheim/ Holzminden in Hildesheim. Die Entscheidung für das Prime-Modell 300 fiel auch, so Professor Schaefer, "weil das System die Voraussetzung für den

Anschluß an den CDC-Großrechner in Hannover erfüllte". 80 Studenten bildet die

Fachhochschule pro Semester aus.

Die Konfiguration besteht neben einer Zentraleinheit aus einer Fest-/Wechsel-Platteneinheit (12 MB), sieben Bildschirm-Terminals, einem Schnelldrucker, einer Lochkarten-Leseeinheit sowie zwei Floppy-Disk-Laufwerken. Auf 160 KB ist der Rechner von ursprünglich 96 KB bereits erweitert worden. In drei Monaten wird nach Auskunft der Prime Geschäftsstelle in Hamburg die Fachhochschule auf das Modell 550 mit 512 KB, 64 MB Platte sowie weitere fünf Terminals aufrüsten. Das System gehört zum Fachbereich Bauingenieurwesen und wird hauptsächlich für den studentischen Übungsbetrieb im Bauwesen sowie in der Abteilung Architektur eingesetzt. Insbesondere werden statische Aufgaben gelöst. Weiter berechnen die angehenden Bauingenieure mit Computer-Hilfe Trassierungen von Eisenbahnanlagen oder Straßen. Studenten der höheren Semester befassen sich mit der Berechnung spezieller Probleme wie sie bei Durchlaufträgern oder Spundwänden auftreten.

Intensiv nutzen außerdem die Studenten des Fachbereichs Sozialpädagogik den Rechner für die Auswertung statistischer Untersuchungen. Für diese Gruppe ist die Verbindung über Wählleitung nach Hannover besonders vorteilhaft. Im RJE-Betrieb erhalten sie statistische Ergebnisse zum Drogengebrauch beziehungsweise Trinkverhalten .

In Zukunft sollen auf dem Rechner zusätzlich noch Verwaltungsaufgaben, wie Führen der Studenten-Kartei bearbeitet werden. Weil jetzt ein Computer vorhanden sei, so die Fachhochschule, können die Studenten ihre theoretischen Kenntnisse nun endlich in die Praxis umsetzen. Die Einarbeitung in das System ist schnell gegangen und man sei mit dem Prime-Modell ganz zufrieden. "Den Service-Techniker", freut sich Professor Schaefer, "sehen wir lediglich bei der üblichen Wartung."