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Simulation im Dienst des Verkehrs


29.08.1975 - 

Für Training und Forschung

BREMEN - "System- und Anwendungswissen der Simulationstechnik ist innerhalb der Bereiche Land-, Luft- und Seeverkehr grundsätzlich übertragbar." So lautet eines der Ergebnisse der Tagung "Simulation im Dienste des Verkehrs", die von der Deutschen Gesellgation (DGON) in Bremen veranstaltet wurde.

Mit Simulationsverfahren können einmal komplexe Systeme auf Realisierbarkeit und Zuverlässigkeit mittels Digitalrechner am Modell untersucht werden, bevor hohe Beträge investiert sind. Zum anderen läßt sich die Bedienung solcher Systeme an Analog-Simulatoren relativ billig und praktisch risikolos trainieren.

Für Anti-Kollisions-Ausbildung

In der Schiffahrt werden Simulatoren hauptsächlich für die "Antikollisionsausbildung" verwendet. Besonders wichtig ist künftig die Erforschung des Verhaltens von Seeverkehrsteilnehmern mittels Simulator.

Vierzig Jahre Erfahrung

In der Luftfahrt, wo seit vierzig Jahren mit Simulatoren gearbeitet wird, sind Flugtraining, Flugsicherung und Leistungsbeurteilung von Piloten die wesentlichen Anwendungsbereiche. Verkehrssituationen zu Land werden derzeit in verschiedenen Instituten auf Rechnern simuliert, um die Ampelsteuerung zu verbessern und die Realisierbarkeit von bedarfsgesteuerten neuen Verkehrssystemen ("Taxi-Bus" und ähnliches) zu prüfen.

"Ohne weitere Entwicklung der Simulation kann die Verkehrssicherheit nicht verbessert und die begrenzte Kapazität der Verkehrsräume nicht voll genutzt werden" erklärte nach der Tagung Prof. Kapt. Günter Zade. "Es wird dringend empfohlen, zur Vermeidung von Fehlinvestitionen die Simulation als Entscheidungshilfe voll auszunutzen." -py