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12.07.1996 - 

Kommentar/

Für zu leicht befunden

Wie es aussieht, darf man bereits ein Requiem auf OS/2 anstimmen. OS/2 scheint gegen NT auf dem Desktop keinen Stich zu bekommen.

Anders verhält es sich mit NT contra Unix. Hier ist die PR-Schlacht um das "richtige" Betriebssystem für Server voll entbrannt. Und während zur mißlichen Lage von OS/2 sicher auch eine verfehlte Marketing-Konzeption der IBM beigetragen hat, sprechen im Duell NT kontra Unix harte Fakten.

"Auf OS/2 ein Requiem anstimmen"

Tatsache ist, daß Microsofts Angebot, im Vergleich zu diversen Unix-Derivaten erhebliche Schwächen in puncto Skalierbarkeit, der Anzahl verfügbarer kommerzieller Anwendungen und bei dringend benötigten Administrations- und Monitoring-Tools besitzt. Microsoft selbst sagt, NT werde zu 30 bis 40 Prozent als Print- und File-Server-System eingesetzt.

Als Rückgrat für unternehmenskritische DV-Aufgaben ist NT nicht geeignet. Hier liegen, so ein Analyst, noch Welten zwischen Unix und NT. Welche Rolle das Microsoft-Betriebssystem allerdings in fünf, sechs Jahren in Unternehmen spielen wird, mag heute keiner vorhersagen.jm