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Japaner entfernen sich von der IBM-SW-Welt:


31.10.1986 - 

Fujitsu bringt Großrechner auf Unix-Basis

TOKIO (pi) - Einen Auftrag zur Lieferung eines Mehrzweck-Großrechners hat das japanische National Institute of Genetics vor kurzem der Fujitsu Ltd. erteilt. Das System läuft nach Angaben aus Japan unter dem Unix-Betriebssystem, daß dem AT&T- und Amdahl-Entwicklungszentrum entstammt.

Als Besonderheit wird dabei herausgestellt, daß Fujitsu bei dieser Rechnerklasse erstmals auf ein Betriebssystem zurückgegriffen hat, das nicht dem IBM-Kompatibilitätsstandard entspricht.

Vorerst wollen die Fujitsu-Techniker das neue Betriebssystem-Release auf den Systemen der sogenannten M-Serie einsetzen; diese Computer wurden bislang ausschließlich mit dem IBM-kompatiblen MSP-Betriebssystem ausgerüstet.

Daß das japanische Unternehmen mit diesem Schritt erstmals Unix auf seinen Systemen verfügbar macht, wird von Marktbeobachtern in Nippon als Indiz für eine grundlegende Pinderung der Softwarepolitik innerhalb des Konzerns bewertet.