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16.11.1990 - 

Für Supercomputer und Mainframes

Fujitsu bringt Unix V.4 in die Großrechner-Welt

NEW YORK (CW) - Ein Mainframe-Betriebssystem, das auf Unix System V.4 basiert, hat der japanische Großrechner. Hersteller Fujitsu Ltd. angekündigt. "UXP/M" soll auf Supercomputern der VP2000-Serie sowie auf den Mainframes der M-Reihe laufen.

Unix sei zu einer echten Alternative in der kommerziellen Datenverarbeitung geworden, hieß es in einer Presseerklärung, die Fujitsu auf der Unix Expo in New York veröffentlichte. Inzwischen gebe es eine große Anzahl interessanter horizontaler und vertikaler Anwendungspakete.

Fujitsu habe sich nicht zuletzt für die Unterstützung von Unix V.4 auf dem Mainframe entschieden, weil immer mehr Anwender die beträchtlichen Verarbeitungskapazitäten von Serversystemen "anzapfen" und die besseren Benutzerschnittstellen im Workstation-Bereich nutzen wollten.

Das Betriebssystem entspricht laut Anbieter internationalen Standards wie X/Open (XPG3), Posix 1003.1 und ANSI-C. Verbesserungen, mit denen das hauseigene Mainframe-Unix UTS/M vor kurzer Zeit ausgestattet wurde, zum Beispiel das "Large Volume Data Back-up", werden auch unter der System-V.4-Unix-Version zur Verfügung stehen.

Das System nutzt die Vektorverarbeitungskapazitäten der VP2000-Supercomputer. Programme, die auf Workstations entwickelt wurden, lassen sich laut Hersteller auf den Supercomputern nutzen. Der japanische Konzern plant, Unix V.4 auf alle Rechnerwelten, vom PC bis zum Supercomputer, zu portieren.