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22.11.1985 - 

Facom M-780 verfügt über 100 MIPS und maximal vier CPUs:

Fujitsu-Rechner mit Sierra-Format

TOKIO (CW) - Als Antwort auf IBMs Sierra 3090-400 will die Fujitsu Ltd., Tokio, im März 1987 einen neuen Hochleistungsrechner mit 100 MIPS auf den Markt bringen.

Die soeben in Aussicht gestellte Mainframe-Serie mit der Bezeichnung Facom M-780 soll in sechs verschiedenen Versionen angeboten werden, unter anderem als Modell 10S mit einer Zentraleinheit, als M-780 20S mit zwei und als M-780S40 mit vier CPUs.

Den Angaben von Fujitsu zufolge wird die neue Maschine über eine Hauptspeicherkapazität von 256 MB verfügen und basiert prozessorseitig auf der VLSI-Technik. Jeder VLSI-Halbleiter besitze 3000 bis 10 000 Gates. Der japanische Computerbauer geht davon aus, daß er mit Facom den schnellsten "allgemein verwendbaren" Rechner der Welt anbietet. Als Pendant zum Sierra-Modell 3090-400 ist die Version M-780 20S gedacht. Die Mainframes, die über sechsmal so schnell wie der L380 arbeiten, sollen zu monatlichen Mietgebühren zwischen rund 215 000 Dollar für den M-780 10S und 883 000 Dollar für den M-780 S40 angeboten werden. Fujitsu hofft, in den ersten vier Jahren nach Markteinführung zirka 400 Einheiten "losschlagen" zu können.

Wie es in diesem Zusammenhang weiter heißt, will das Unternehmen auch die Vertriebsschienen anderer Unternehmen nutzen. Im Gespräch sind hier die US-Gesellschaft Amdahl und der Münchner Elektro- und Elektronikkonzern Siemens.

Neben den Facom-Systemen kündigte der japanische Hersteller jetzt auch ein neues Operating-System für seine Rechner der M-Serie an. Die Software vom Typ PSIV/F4 MSP ist in der Sprache "C" geschrieben, um eine Schnittstelle zum Unix-Betriebssystem zu ermöglichen.