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03.05.2005

Fujitsu-Siemens ist mit Notebooks erfolgreich

Der Markt für Desktop-Computer stagnierte im ersten Quartal.

Mit einem Stückzahlenwachstum von rund 73 Prozent im Segment der Mobilrechner hat sich Fujitsu-Siemens Computers (FSC) in der deutschen Notebook-Rangliste an die Spitze gesetzt. Verdrängt wurde Acer, das laut vorläufigen Zahlen von IDC im ersten Quartal nur um 20 Prozent zulegen konnte. Insgesamt kletterte die Zahl der in Deutschland verkauften FSC-Rechner um gut 20 Prozent auf 444 000 Stück. Der Marktanteil stieg um zwei Prozentpunkte auf 20,3 Prozent.

Demgegenüber schrumpfte die Summe der von FSC verkauften Tischrechner um 0,3 Prozent, weil der Konzern im Geschäft mit Unternehmenskunden unter Druck geraten ist. Hier wurden verglichen mit dem Vorjahreszeitraum rund sechs Prozent weniger Geräte abgesetzt. Hans-Dieter Wysuwa, Deutschland-Chef von FSC, begründete dies mit dem Kaufverhalten der Unternehmen, die ihre stationären Geräte kontinuierlich gegen Notebooks austauschen. Dies gilt indes zunehmend auch für Privatkunden: Während dieser Markt im ersten Quartal um 33 Prozent wuchs, legte FSC mit Consumer-Notebooks um 120 Prozent zu.

Derzeit bereitet sich die PC-Branche auf neue Herausforderungen vor. Der pure Vertrieb sei Wysuwa zufolge nicht mehr gefragt, Innovationen rund um die Maschine rückten in den Mittelpunkt: "Alles, was sich der echten Total Cost of Ownership annimmt, ist interessant, denn der Kaufpreis des Geräts lässt sich kaum noch senken." Nach Einschätzung des FSC-Managers gelte es künftig, die Kunden langfristig mit Themen wie Managed-Desktop-Services, automatisierten Rollouts und "individueller Betankung" der Rechner mit Software zu binden.

Der gesamte PC-Markt legte laut IDC um knapp acht Prozent zu, wobei wieder einmal die jüngsten Trends untermauert wurden: Das Desktop-Segment stagnierte, der Absatz mobiler Geräte verbesserte sich um knapp 22 Prozent. Allerdings war das Notebook-Wachstum im Vorjahr deutlich größer. Der Markt verändert sich auf Kosten der Anbieter unterhalb der Top Ten. Deren Anteil schrumpfte zuletzt von 30 auf 26 Prozent. (ajf)