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07.01.2000 - 

Finnisches Werk soll geschlossen werden

Fujitsu-Siemens konzentriert seine Rechnerfertigung auf Deutschland

MÜNCHEN (CW) - Das Joint-venture Fujitsu-Siemens will die europäische Fertigung seiner Rechner auf deutsche Produktionsanlagen konzentrieren. Leidtragende sind die Beschäftigten im ehemals zu Fujitsu gehörenden finnischen Werk in Kilo. Hier stehen 450 Arbeitsplätze auf dem Spiel.

Bevorzugte europäische Standorte sind in Zukunft Augsburg und das sächsische Sömmerda. Sie sollen den Produktionsausfall in Finnland auffangen. Ziel der neuen Fertigungsstrategie von Fujitsu-Siemens ist, niedrigere Stückkosten zu erreichen. Ein weiterer Vorteil des Standortes Deutschland sei seine zentrale Lage, so ein Pressesprecher des Unternehmens. Von hier könnten die Kunden auf kürzeren Wegen beliefert werden.

Für die finnischen Mitarbeiter ist die Nachricht eine böse Weihnachtsüberraschung. Die Optionen, die sich das deutsch-japanische Unternehmen offenhält, reichen von der Schließung des Werks bis zu dessen Verkauf. Bislang wurden in Kilo professionelle Rechner für ganz Europa und Consumer-PCs für den finnischen Markt hergestellt. Was die Arbeitsplätze betrifft, sollen Anfang nächsten Jahres Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern beginnen. Den Betroffenen will der Konzern helfen, innerhalb oder außerhalb des Unternehmens eine neue Stelle zu finden, erklärte Mike Campbell, Personalchef von Fujitsu-Siemens.