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20.10.2000 - 

In allen Bereichen Neuerungen gezeigt

Fujitsu-Siemens stellt in Augsburg statt auf der Systems aus

AUGSBURG (kk) - Die neue Führungsspitze von Fujitsu-Siemens feierte in Augsburg mit Kunden und Partnern die ersten Erfolge und erspart sich die "Systems".

Das PC-Werk in der bayerischen Schwabenmetropole produziert derzeit täglich etwa 8000 Rechner. Demnächst soll die Kapazität auf 12000 Stück erweitert werden, die Schwesterfabrik in Sömmerda will den Ausstoß von 8000 Consumer-PCs auf 12000 erhöhen. Für die Modernisierung gibt Fujitsu-Siemens insgesamt 30 Millionen Euro aus. "Das wichtigste dabei ist aber die angestrebte Umstrukturierung der Geschäftsprozesse, die die Distributionskosten um 15 Prozent und die Herstellungskosten um 30 Prozent verringern soll", erklärt Achim Berg, Geschäftsführer der deutschen Niederlassung des Konzerns. Nach einem schwachen ersten Halbjahr 2000, in dem das deutsch-japanische Unternehmen im PC-Bereich Marktanteile verlor, kann Berg jetzt die ersten Erfolge vorweisen: "Im dritten Quartal 2000 haben wir die geplanten Einnahmen um 50 Millionen Euro übertroffen."

Neben neuen Modellen der professionellen PCs und der "Celsius"-Workstation-Linie sowie zwei aufgefrischten "Lifebooks" zeigte die Company in Augsburg mit der Settop-Box "Activy 300" auch die dritte Generation von Geräten für den Consumer-Markt. Der Alleskönner verbindet die Funktionen von digitalem Fersehen, Satellitenempfang, Videoaufzeichnung, CD, DVD, Internet, MP3 und E-Mail.

Im Server-Bereich gab es ebenfalls Neuerungen: Die "Primergy"-PC-Server tragen das Microsoft-Siegel für Windows 2000 Datacenter. Das erhält der Hersteller, der unter anderem eine Supportmannschaft aufstellt, die rund um die Uhr erreichbar ist.

Im Unix-Bereich ergänzen sechs neue Modelle die "Primepower"-Familie, die mit den neuesten "Sparc-GP"-Prozessoren rechnen. Die Chips sind mit 450 Megahertz getaktet und stammen - wie die fertigen Rechner - aus den Labors von Fujitsu in Japan. Im kommenden Jahr soll das Highend-Modell der Solaris-Serie mit 128 Prozessoren angeboten werden. Speziell für das "E-Business" gedacht sind die beiden ebenfalls neuen BS2000/OSD-Maschinen "S120" und "SR2000-C", die sich laut Hersteller bestens skalieren lassen. Die vier Modelle der S120 sind im mittleren Leistungsbereich angesiedelt, die neuen SR2000-C-Server als Einstiegsrechner.