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26.07.2007

Fujitsu-Siemens verliert in Europa an Boden

Europas PC-Markt hat sich im zweiten Quartal gut entwickelt. Ausnahmen bildeten Dell und Fujitsu-Siemens Computers (FSC).
In der Region Emea läuft Dell Gefahr, von Acer überholt zu werden.
In der Region Emea läuft Dell Gefahr, von Acer überholt zu werden.

Dank der Nachfrage nach Notebooks sowie durch Verbraucher und kleine beziehungsweise mittlere Unternehmen hat sich der PC-Sektor in der Region Emea (Europa, Naher Osten und Afrika) von April bis Juni relativ gut entwickelt. Laut IDC stieg die Zahl der verkauften Systeme im Jahresvergleich um 13,5 Prozent; allein die Notebook-Absatzzahlen konnten um 31 Prozent zulegen. Demgegenüber wuchsen Desktops lediglich um 2,4 Prozent, wobei die Nachfrage in Osteuropa und Afrika deutlich höher war als in Westeuropa, wo mit stationären Rechnern kein Staat mehr zu machen war. Insgesamt wurden in der Region Emea 17,5 Millionen PCs abgesetzt.

An der Spitze des Herstellerfeldes lag einmal mehr Hewlett-Packard (HP) mit einem Marktanteil von 18,8 Prozent (16,5 Prozent im Vorjahreszeitraum). Auf Rang zwei landete Dell mit 12,2 Prozent (13,8 Prozent), gefolgt von Acer mit zwölf Prozent (zehn Prozent) und FSC mit sechs Prozent (6,8 Prozent). Toshiba war in Emea Fünfter mit einem Anteil von 4,6 Prozent (4,4 Prozent). Dell und FSC konnten den Aufwärtstrend des Marktes nicht nutzen: Dell steigerte die verkauften Systeme um magere 0,2 Prozent, FSCs Stückzahl schrumpfte um 0,6 Prozent. Während FSC mehr Notebooks als im Vorjahr verkaufen konnte, sank die Zahl der abgesetzten Desktops. Eindeutige Gewinner des Quartals waren Acer (plus 36 Prozent nach Stückzahlen) und HP (plus 29 Prozent nach Stückzahlen). (ajf