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25.10.2002 - 

Neue Unix-Server kommen im Februar

Fujitsu-Siemens weiter mit Sparc

MÜNCHEN (CW) - Fujitsu-Siemens hat für den Februar kommenden Jahres die Erneuerung der Sparc-basierenden "Primepower"-Server angekündigt und gab zugleich einen Ausblick auf die ferne Prozessorzukunft.

Zum Früjahr 2003 will Fujitsu-Siemens drei neue Unix-Server aus der Primepower-Familie vorstellen: Die Modelle "XA 900", "XA 1500" und das Highend-Gerät "XA 2500". Bei allen Servern soll die fünfte Generation von Sparc-Prozessoren, "Sparc 64-GP V" zum Einsatz kommen. Die Bausteine, die von Fujitsu in Japan mit 0,13 Mikrometer dicken Kupferleiterbahnen und Silicon-on-Insulator-Technik gefertigt werden, takten mit 1,3 Gigahertz und enthalten 2 MB L2-Cache-Speicher.

Außer mit leistungsstärkeren Chips werden die Primepower-Server mit einem neuen Crossbar-Switch ausgestattet, der es auf einen internen Datendurchsatz von 133 GB/s bringen soll. Nach Angaben des Herstellers sollen die neue "Primepower Extended Architecture" (XA) und die höher getakteten Prozessoren 50 bis 60 Prozent mehr Durchsatz bringen als Maschinen auf Basis der Sparc-64-GP-IV-Chips, die mit 788 Megahertz getaktet sind.

Für die Rechenpower setzt Fujitsu-Siemens jetzt auch Prozessorkarten mit acht statt wie bisher vier CPUs ein. Bis zu zwei davon mit insgesamt maximal 16 Prozessoren passen in den XA-900-Rechner, dessen Hauptspeicher bis zu 128 GB groß sein kann. Der Rechner enthält 36 PCI-Slots (hot plug) und erlaubt zwei harte Partitionen und bis zu acht dynamische Hardwarepartitionen. Der größere Bruder XA 1500 kann mit bis zu vier Prozessor-Boards ausgerüstet werden und arbeitet dann mit 32 CPUs. Die weiteren Leistungsdaten: Bis zu 256 GB Hauptspeicher, 72 PCI-Steckplätze, bis zu vier harte und bis zu 15 dynamische Partitionen.

Das Topmodell XA 2500 kommt in zwei Versionen: als 64-CPU-System in einem Gehäuse, die Version mit 128 Prozessoren benötigt zwei davon. Das 64-Wege-System unterstützt bis zu 512 GB Hauptspeicher und 320 PCI-Slots. Die Variante mit 128 Chips fasst 1 TB RAM und ebenfalls 320 PCI-Steckplätze. Dass sich auch hier nicht mehr als 15 dynamische Partitionen einrichten lassen, liegt am Betriebssystem. (kk)