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"Facom VP 100" sollen in die USA exportiert werden:

Fujitsu und Amdahl beraten OEM-Vertrag

06.07.1984

TOKIO (VWD) - Die japanische Fujitsu Ltd. führt derzeit Gespräche mit der Amdahl Corp. über die Belieferung und den Absatz von Fujitsu-Supercomputern unter dem Amdahl-Markenzeichen. Nach Angaben eines Fujitsu-Sprechers dürfte der Vertrag noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Die "Facom"-Computer sollen im Rahmen einer OEM-Vereinbarung an Amdahl geliefert werden, die sie dann in den USA montiert. Damit würde Fujitsu als erste japanische Gesellschaft Supercomputer in die USA exportieren. Bisher wird dieses Marktsegment von Cray Research und Control Data beherrscht.

Fujitsu hat im Juli 1982 den Supercomputer "Facom VP 100" entwickelt und je eine Einheit an die Universitäten von Nagoya und Kyoto ausgeliefert. Sie werden für Hochgeschwindigkeitskalkulationen in Forschung und Wissenschaft eingesetzt. Sie verfügen über 250 Megaflops und sind etwa 10- bis 15mal schneller als bisher übliche Großrechner. Auch die Hitachi Ltd. und die NEC Corp. bereiten ihren Eintritt auf den Supercomputer vor.

Bisher sind weltweit erst etwa 100 Supercomputer installiert. Von ihnen stammen über 90 Prozent von der Cray Research und Control Data.

Amdahl befindet sich zu 49 Prozent im Besitz der Fujitsu. Die japanische Gesellschaft erwägt außerdem, wie es weiter hieß, die Lieferung von Supercomputern unter ihrem eigenen Markenzeichen an deutsche und britische Computerhersteller zum Weiterverkauf.