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10.10.1997 - 

Clustering-Optionen auf vier Rechner erweitert

Full Moon soll Sun-Servern den Vorsprung sichern

Bei Full Moon handelt es sich um eine Produktstrategie des Herstellers, die das Clustering von Solaris-basierten Servern ermöglichen soll. Die Kalifornier stellten die Initiative erstmals im März 1997 vor. Mit der Auslieferung der Software "Sun Cluster" in der Version 2.0 und einem neuen "Interconnection Switch" würden Kunden in die Lage versetzt, maximal vier Server statt wie bisher zwei in einen Clustering-Verbund zu integrieren, so der Hersteller.

Die Verfügbarkeit von Server-Ressourcen erhöht sich in einem Vier-Knoten-Cluster deutlich. Den Angaben zufolge stehen damit maximal 256 Prozessoren und 256 I/O-Kanäle zur Verfügung. Als Rechnerknoten können beliebige Sun-Server eingesetzt werden, vom Einstiegsmodell "Enterprise 1" bis hin zur High-end-Maschine aus der "Enterprise-10000"-Baureihe. Die Rechner lassen sich auch räumlich getrennt mit einer maximalen Distanz von zwei Kilometern installieren. Im nächsten Jahr plant der Hersteller darüber hinaus, Produkte für Acht-Knoten-Cluster sowie Cluster-fähige, auf Java-Browsern basierende Verwaltungs- und Überwachungs-Tools auf den Markt zu bringen.

Für das Clustering bietet Sun zwei Wege an: Zum einen besteht die Möglichkeit, die Rechner über das erweiterte Scalable Coherent Interface mit einer Datenübertragungsrate von 1 GB/s zu koppeln. Diese Verbindung besteht aus einer Host-Adapter-Karte, einem Kabel und einem wahlweise erhältlichen Switch. Alternativ können die Server über eine 100-MB/s-Ethernet-Verbindung zusammengeschaltet werden.

Neben Sun arbeiten auch Digital Equipment (DEC), Novell und Microsoft an Clustering-Systemen (siehe Tabelle). DEC hat angekündigt, im Dezember die Software "Truecluster Available Server" freizugeben, die bis zu acht Alpha-basierte Rechnerknoten verwalten können soll. Novell proklamiert für seine "Wolf-Mountain"-Technik eine "weniger proprietäre" Lösung. Mit Hilfe der Software ließen sich mehrere Intel-Server mit unterschiedlichen Betriebssystemen koppeln, so ein Sprecher. Mit der Verfügbarkeit ist Anfang 1998 zu rechnen.

Ebenfalls noch offen ist der Auslieferungszeitpunkt von Microsofts "Cluster Server Phase 2". Ursprünglich hatten die Redmonder versprochen, diese Version der Software würde bis zu 16 Rechnerknoten unterstützen. Inzwischen redet der Hersteller nur noch von Fail-over-Funktionen für maximal vier Server, die mit der Enterprise Edition von Windows NT 5.0 ausgeliefert werden sollen.