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22.12.2000 - 

Jahresrückblick/Jahresrückblick 2000, Teil 1 (April - Juni)

Fulminanter Start ins neue Jahrtausend

AprilSchuldig: Microsoft, so das Gericht, hat seine Monopolstellung bei PC-Betriebssystemen missbraucht. Noch steht das Strafmaß nicht fest. In Kürze wird der Richter die vom US-Justizministerium und den 19 gegen Microsoft klagenden Bundestaaten geforderte Zerschlagung des Konzerns anordnen. Microsoft will Berufung einlegen. Der seit Mai 1998 laufende Prozess wird sich also noch eine Weile hinziehen.

Das Ende des Dotcom-Booms ist gekommen. Erst jetzt ist klar, dass Mitte März der Zenith der Börsenbewertungen von Internet-Firmen überschritten wurde. Binnen eines Monats ist der Index der Technologie-Börse Nasdaq um 30 Prozent gefallen. Jetzt melden sich die Marktforscher zu Wort, die es schon immer besser gewusst haben wollen. Michael Fleisher, CEO der Gartner Group, verkündet nun dass 95 bis 98 Prozent der Dotcoms in den kommenden zwei Jahren untergehen oder übernommen werden. Viele der Startups hätten keine seriösen Business-Pläne, überschätzten die Technik und gäben viel zu schnell viel zu viel Geld aus. Dabei haben jene Dotcoms, die übernommen werden noch Glück. Am härtesten trifft es nun die jungen Unternehmen, denen die Finanzanalysten zu einem raschen Wachstum geraten haben, und deren Finanziers nun angesichts der hohen Investitionen kalte Füsse bekommen. Plötzlich fordern Geldgeber, denen es bislang nichts ausmachte, wenn die Verluste einer Firma deren Umsatz überstieg, nach schwarzen Zahlen. Auch viele Venture-Kapitalisten fühlen sich nicht mehr an ihre Finanzierungszusagen gebunden und lassen ihre einstigen Zöglinge wie heisse Kartoffeln fallen.

"Ich will nie wieder von Problemen bei Strato hören", tönte Xlink-Chef Koen Bertoen noch im Februar auf der CeBIT. Sein Unternehmen ist für die technische Infrastruktur des Web-Hosters Strato zuständig. Doch die Pannenserie fand kein Ende. Allein für den März wurden elf Störfälle gemeldet. Hinzu kommt, dass das Unternehmen nun auch noch von der Kündigungswelle überfordert ist. So berichten Kunden, dass der Umstieg auf einen anderen Hoster derzeit mehrere Monate dauern kann.

Die EU sieht sich auf der Überholspur. Auf dem Beschäftigungsgipfel der Europäischen Union wurde großspurig beschlossen die USA wirtschaftlich zu überholen. Eine zentrale Rolle soll dabei die Internet-basierte Wissensgesellschaft spielen.

Mal wieder Strategiewechsel bei Novell: Diesmal erhofft sich der Netzwerkspezialist das Heil vom "Directory Enabled Net Infrastructure" (Denim). Wie kaum anders zu erwarten, stehen die hauseigenen Directory Services im Zentrum einer Vision, bei der LAN, WAN und Internet nur noch als ein Netz wahrgenommen werden sollen. Unterstützung findet das Konzept bei Lucent, IBM, Sun und Texas Instruments.

Das Desaster bei Baan will kein Ende nehmen. Die ersten drei Monate dieses Jahres reihen sich nahtlos an die vorhergenden sechs verlustreichen Quartale. Diesmal liegt der Verlust bei 26 Millionen Dollar gegenüber 19 Millionen im gleichen Vorjahreszeitraum. Nun will sich das Unternehmen auf seine Ursprünge im Produktions- und Fertigungssektor besinnen und zum wiederholten Male drastische Sparmaßnahmen durchführen. Inzwischen sucht das einst als SAP-Herausforderer apostrophierte Unternehmen einen Käufer.

Comet ist verglüht: Die seit rund einem Jahrzehnt dahindümpelnde betriebswirtschaftliche Software "Comet" ist am Ende. Die einst stolze Kundenbasis von 50000 schmolz seit der Fusion von Nixdorf und Siemens DI zu Siemens-Nixdorf mit jedem Besitzerwechsel auf zum Schluss etwa 6000 User dahin. Nun hat die Comet AG die Betriebsstillegung der Q.4 IBS bekannt gegeben, deren Entwicklermannschaft zuletzt versuchte, der Uraltsoftware eine Internet-Aufmachung zu verpassen.

MaiI love you: Digitale Liebesgrüße aus Manila zogen eine Spur der Verwüstung durch das weltweite Datennetz. Eine Visual-Basic-Script-Datei im E-Mail-Anhang zerstörte Bild- und Musikdateien und verschickte sich selbst an alle in Outlook-Adresslisten verzeichneten User. 50 Millionen Rechner waren betroffen, die Schäden werden auf mehrere Milliarden Dollar geschätzt. In den USA wurden zum Beispiel die Rechner des Automobilherstellers Ford in Detroit lahmgelegt, hierzulande gehörten Microsoft, Siemens und BMW zu den Opfern. Kritiker sehen die Schuld nicht nur bei den Virenproduzenten, sondern auch bei Microsoft, dessen E-Mail-System Anhängern den Zugriff auf die Festplatte erlaubt. Davon unabhängig demonstriert der Vorfall die Anfälligkeit der mit E-Mail arbeitenden Weltwirtschaft.

Schwache PC-Nachfrage in Europa: Die Umsatzerlöse sind im ersten Quartal dieses Jahres von 9,3 auf 8,5 Milliarden Dollar zurückgegangen. Eigentlich hatten die Hersteller nach der Kaufzurückhaltung wegen der Datumsumstellung ein Anziehen des Geschäfts erwartet. Insider munkeln bereits von einer sich andeutenden Marktsättigung, die dann allerdings in den USA stärker hätte zu Buch schlagen müssen, wo man vermutet, dass in 60 Prozent aller Haushalte Computer laufen.

Konkurrenz für den PalmLogistik-Marktplatz für PC-Hersteller: Die Computerbranche folgt dem Vorbild der Automobilhersteller und beschließt den Bau eines virtuellen Marktplatzes zur Einbindung ihrer Zulieferer. Die Initiatoren sind HP, Compaq, AMD, Gateway, Hitachi, Infineon, Samsung, NEC, Quantum, SCI Systems, Western Digital und Loectron. Die IBM hat abgewinkt.

Bewegung am Markt für Handheld-Computer: Der Palm bekommt zunehmend Konkurrenz. Nach ersten wenig erfolgreichen Anläufen Konkurrenzprodukte auf Basis von Windows CE herauszubringen, hat Microsoft sein Mini-Betriebssystem überarbeitet. Damit und mit einem bunten Display sollen nun die neuen Geräte von Casio, Compaq und HP den Durchbruch bringen. Am ähnlichsten ist dem Vorbild Palm jedoch der von Handspring angebotenen Visor. Ungewöhnlich ist, dass sich dieses Marktsegment in den USA völlig anders entwickelt als in Europa. Während jenseits des großen Teiches Internet- und Sprachfähigkeit in die HandheldComputer einfließen, bauen die Anbieter auf dem alten Kontinent Handys mit den Internet-Features und Funktionen wie Terminplanern und Adressbüchern aus.

Die Versteigerung der UMTS-Lizenzen in Großbritannien hat den fünf Siegern insgesamt 75 Milliarden Mark gekostet. Bundesfinanzminister Hans Eichel hofft für Deutschland auf einen ähnlich warmen Geldregen. Die zwölf hiesigen Bewerber jedoch machen sich Sorgen um die Kosten für die Frequenzen, die ihnen den Weg zum Geschäft mit Internet-Handys bahnen sollen.

SAP holt sich Hilfe. Die Walldorfer beerdigen ihre Pläne die Internet-Technik des Mysap.com-Marktplatzes selbst zu entwickeln. Stattdessen holt man sich die Systeme von Marktführer Commerce One ins Haus. Ähnlich schwer tut sich das Unternehmen offensichtlich auch bei der Entwicklung einer Software für Customer-Relationship-Management (CRM). Hier soll die Nortel-Tochter Clarify insbesondere mit ihrer Call-Center-Lösung helfen SAP-Schwächen zu beheben.

Standardsofware-Anbieter J.D. Edwards zieht die Notbremse. Nach dem Rücktritt von CEO Doug Massingill Ende April und einer Gewinnwarnung Anfang Mai steht nun eine Umstrukturierung des Unternehmens an. Das Unternehmen trennt sich von rund 13 Prozent seiner Mitarbeiter sowie von seinen ASP-Ambitionen.

Der Geschäftsmodell der Application Software Provider (ASP) kommen nicht in die Gänge. Nach über einem Jahr massivem Marketing und gewaltigen Wachstumsprognosen stellt sich Ernüchterung ein. So erschienen auf einer ASP-Konferenz in Dänemark nur 13 von 500 angekündigten Anwendern. Doch die Analysten bleiben dabei: Europa ist reif für diesen Markt.

Shakeout bei virtuellen Marktplätzen: Das Marktforschungsinstitut ARM Research sagt den meisten der rund 600 amerikanischen Online-Märkten das baldige Ende voraus. Diese Prognose deckt sich mit denen vieler Insider, die ebenfalls der Meinung sind, dass sich je Branche nur ganz wenige dieser Marktplätze etablieren werden. Hinzu kommt, dass die jetzt existierenden Systeme meist sowohl technisch als auch vom Geschäftsmodell unausgereift sind. Vollständige Geschäftstransaktionen vom Angebot über Auslieferung bis Bezahlung sind nur in wenigen Ausnahmefällen möglich.

Die Branche erkennt die Bedeutung von Integrations-Werkzeugen. Web-Systeme und Marktplätze müssen untereinander und mit der Unternehmens-DV integriert werden. Hier findet hinter den Kulissen derzeit der Löwenanteil der Arbeit von IT-Spezialisten statt. Die Bedeutung der dafür nötigen Werkzeugen zeigen zwei milliardenschwere Übernahmen durch Webmethods und Vignette. Die auf Anbindung von Web-Handelsplätzen spezialisierte Webmethods Corp. legt sich für 1,3 Milliarden Dollar in Aktien Actice Software zu, einen Spezialisten für Enterprise Application Integration (EAI). Webmethods Konkurrent Ondisplay wird derweilen für 1,28 Milliarden Dollar ebenfalls in Aktienwährung von Vignette geschluckt.

In Hannover beginnt die Expo 2000, die unter dem Motto Mensch, Natur, Technik steht. IT-Themen spielen dabei eher die Rolle von Infrastruktur, die man braucht, um zu überlegen wohin die Reise in die Zukunft gehen soll. So zumindest sieht es die IBM-Projektleiterin für den Planet of Visions. Dazu passt, dass auch in anderen Ausstellungsbereichen Wissen und Vernetzung von Wissen im Vordergrund stehen und nicht die technischen Applikationen.

Spätestens mit dem Bankrott von Boo.com hat das Dotcom-Sterben nun auch Europa erreicht. Miss-Management und eine überladene Website gelten als Grund für das Ende des Internet-Modehauses. Nutznießer der Konsolidierung bei den Internet-Startups sind unter anderen die großen IT-Unternehmen. Sie können nun preisgünstig mit den Dotcoms fehlendes Know-how aufkaufen.

Das EU-Parlament verabschiedet die Richtlinie zum elektronischen Geschäftsverkehr. Ziel ist die Erhaltung der Freizügigkeit für den europaweiten Handel auch über das Netz. Allerdings müssen die Online-Händler ihren Kunden Kontaktmöglichkeiten garantieren und ihre Adresse mitteilen.

Datenschutz ist in den USA ein heißdiskutiertes Thema, seit die Pläne der Internet-Werbeagentur Doubleclick bekannt wurden, die Messungen des Surfverhalten mit personenbezogenen Daten zu verknüpfen. Proteste von Surfern, Kunden und Aktionären zwangen die InternetWerbeagentur Doubleclick im März von den Plänen abzurücken. Doch damit ließen sich die Wogen nicht glätten. Um gesetzliche Datenschutzvorgaben zu verhindern, tun sich nun vor allem renommierte IT-Anbieter zusammen und machen wie etwa die Netcoalition Vorschläge zu einer Selbstkontrolle der Branche, die weitgehend den mit der EU verabredeten Safe-Harbor-Regeln entsprechen. So sollen die Regeln für den Umgang mit persönlichen Daten offen gelegt werden und den Kunden die Kontrolle darüber gegeben werden. Die Resonanz der Dotcoms ist gleich null.

Voice-over-IP (VoIP) gewinnt an Konturen. Auf der Fachmesse Network + Interop in Las Vegas präsentierte allein Siemens 21 Lösungen von Telefonen über IP-Gateways bis hin zu Kommunikations-Servern. Cisco war mit der Vorstellung eines IP-basierten Telefoniesystems etwas bescheidener. Weitere VoIP-Techniken kamen von Sphere Communications und Shoreline Communications. Für Unternehmen wird VoIP im lokalen Netz zunehmend eine Option, während ein breiter Einsatz von IP-Telefonen für Otto Normalverbraucher noch auf sich warten lässt.

Die im Februar angekündigte Fusion zwischen Inprise und Corel ist gescheitet. Grund war die schlechte Geschäftssituation von Corel. Ohne Partner Inprise stehen die Kanadier jetzt vor einem Scherbenhaufen. Das Unternehmen befindet sich bei rückläufigen Umsätzen in akuter Geldnot. Doch ohne neue Umsätze lässt sich der Aktienkurs nicht stimulieren, und ohne Geldzufluss verliert die Firma ihren Handlungsspielraum, um das geplante "Linux-Powerhouse" zu realisieren.

JuniNovells Gewinn bricht im zweiten Quartal um 20 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ein. Probleme bereiten die Konkurrenz durch Windows 2000 und Schwierigkeiten mit dem Fachhandel. Eine Umstrukturierung soll für Abhilfe sorgen.

Baan findet einen Käufer. Die auf Fertigungstechnik spezialisierte Invensys Plc. kauft nach und nach alle verfügbaren Aktien des angeschlagenen ERP-Anbieters zum Preis von je 2,85 Euro auf. Der britische Konzern passt gut zu Baan, erwirtschaftet er doch den Löwenanteil seiner Umsätze mit Prozessautomatisierung. Schon zuvor hat das Unternehmen Marcam, einen ERP-Spezialisten für die Prozessindustrie, gekauft. Nun soll Baan die Briten mit Know-how für Enterprise Ressource Planning (ERP) sowie für Customer-Relationship-Management versorgen.

Heftige Diskussion am E-Commerce-SteuerContent-Management kristallisiert sich auf der Fachmesse Internet-World in Berlin als ein wesentlicher Trend des Jahres heraus. Wenn Anwenderunternehmen sich mit Hilfe dieses Tools bemühen, ihre Web-Seiten stetig aktuell zu halten, ist das ein Zeichen dafür, wie ernst sie E-Business nehmen. Bislang waren insbesondere mittelständische Firmen immer dem Verdacht ausgesetzt, sie würden den Internet-Trend verschlafen.

Analog zu den Application-Service-Provider (ASP) bildet sich jetzt ein Markt für Storage-Service-Provider (SSP), die den Kunden Speicherplatz online anbieten oder ihnen die Systeme ins Haus stellen. Das Interesse ist da, denn umfangreiche und multimedial bestückte Web-Seiten, die zudem ständig aktualisiert werden müssen, machen das Speichern von Daten zu einer aufwändigen Angelegenheit.

Die Green-Card findet Anklang. Nach anfänglicher Zurückhaltung sind inzwischen 7000 Anfragen und Bewerbungen bei der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung eingegangen. Mittelständische Unternehmen befürchten jedoch, dass die Regelung vor allem Großunternehmen nutzt, die mehr Erfahrungen mit fremdländischen Mitarbeitern haben.

Der Ausstieg aus Pay-TV und dem AOL-Engagement zwingt Bertelsmann zu einer Kurskorrektur. Die neu gegründete Bertelsmann E-Commerce Group (BeCG) bündelt die fünf Tätigkeitsbereiche E-Commerce, M-Commerce, B-Commerce (Breitbandgeschäft), Risikofonds und Lenkung von Partnerschaften. Dabei stehen nach der Trennung von AOL nicht mehr der Online-Zugang, sondern die Inhalte im Vordergrund des Medienkonzerns.

Die Mannesmann AG hält die letzte Hauptversammlung ihrer 110-jährigen Firmengeschichte ab. Die Kleinaktionäre nutzen diese Gelegenheit, um sowohl den Vodafone-Chef Chris Gent als auch den scheidenden Manesmann-Vorstandsvorsitzenden Klaus Esser heftig zu kritisieren.

Zwischen Windows 2000 und Linux: Santa Cruz Operations (SCO), seit über einem Jahrzehnt Marktführer in Unix auf PC-Plattformen, steckt in der Klemme. Der Betriebssystemabsatz lässt empfindlich nach. Unix-Begeisterte greifen oft lieber zum kostenlosen Linux, gleichzeitig wollen viele Unternehmen ihre Software für Client und Serveraus Gründen der Einheitlichkeit lieber von einem Hersteller kaufen. Das ist in der Regel Microsoft. Nun beugt sich SCO dem Druck des Marktes und baut Open-Source-Varianten seiner Unix-Betriebssysteme auf Linux-Basis.

Der globale Online-Handel soll besteuert werden. Eine entsprechende Richtlinie der EU löst vor allem in den USA einen Sturm der Entrüstung aus. Dort gilt ein Memorandum, das alle via Internet ausgelieferte Dienstleistungen und Waren (Musik, Software, Bilder etc.) von der Besteuerung befreit. Dieser Mangel an Regelung wird von den Europäern als Exportvorteil kritisiert und auch von US-Händlern, die ihre Güter nicht via Netz ausliefern können, für ungerecht gehalten. Für besonders viel Ärger sorgt die Vorschrift, wonach sich Nicht-EU-Firmen, die an Privatkunden verkaufen, einen Steuersitz in Europa suchen sollen. Die Regierungen diesseits des großen Teiches befürchten, dass sich dann alle ausländischen Firmen wegen der niedrigen Steuersätze in Luxemburg niederlassen, während sich die Amerikaner generell gegen die Besteuerung durch fremde Regierungen wehren. Angesichts dieses Konfliktpotenzials gilt eine Ratifizierung der Richtlinien durch die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten in der jetzigen Form als unwahrscheinlich.

Fortsetzung in der nächsten Ausgabe

1. JANUAR 2000 IM RZ"Es wird uns fast schon langweilig."

Gisela Hawickhorst, Commerzbank

"Nicht mal die Lampen haben geflackert."

Sprecher des AKW Neckarwestheim

DER EU-ZEITPLAN-Schaffung des rechtlichen Rahmens für den elektronischen Geschäftsverkehr noch in diesem Jahr.

-Schaffung eines vollständig integrierten und liberalisierten TK-Markts bis Ende 2001.

-Senkung der Kosten für den Internet-Zugang durch mehr Wettbewerb noch vor Ende 2000.

-Internet-Zugang für alle Schulen bis 2001, Ausbildung der Lehrer bis 2002.

-Onine-Zugang zu den wichtigsten Diensten der öffentlichen Hand bis 2003.

-Hochgeschwindigkeitsnetze für alle europäischen Länder.

Abb.1: Begehrte Internet-Profis

Die Zahl der freien IT-Stellen stieg im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 24261 auf 27973, wobei die Internet-Spezialisten den stärksten Zuwachs verzeichneten. Quelle: EMC/Adecco

Abb.2: WAP - was den Fortschritt hemmt

Viel Arbeit für die WAP-Branche: Mangelne Interoperabilität, langsame Datenübertragung und fehlende Inhalte bremsen mobile Web-Anwender aus. Quelle: EMC/Adecco

Abb.3: Massgebliche Softwaretrends

Quelle: BIT/Techconsult, Kassel 2000