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12.07.2005

Funkstille bei UMTS

Geringe Nachfrage nach 3G-Handys.

Die deutschen Verbraucher zeigen UMTS noch die kalte Schulter. Bis Ende April hatten insgesamt erst 450000 Mobilfunkkunden ein UMTS-fähiges Hady erworben. Spitzenreiter ist Vodafone, das 300000 Geräte absetzen konnte. T-Mobil, E-Plus und O2 brachten es gemeinsam auf rund 150000 UMTS-Telefone. Die Netzbetreiber Vodafone und O2 rechnen erst im diesjährigen Weihnachtsgeschäft mit einer starken Nachfrage nach Handys der dritten Mobilfunkgenera-tion (3G).

O2-Chef Rudi Gröger hatte kürzlich bei der Präsentation des Jahresergebnisses Kritik an den Herstellern geübt. Er bezeichnete die Endgeräte als noch zu groß und erwartet im Herbst Modelle, deren Aussehen sich dem Design der aktuellen GSM-Handys annähert. Laut Gröger sollen dann auch klappbare Telefone auf den Markt kommen.

Die angeschlagene Handy-Sparte von Siemens, die im vierten Quartal an den taiwanischen Hersteller BenQ übergeht, wird mit dem "SG75" in Kürze ein Slider-Gerät auf den Markt bringen. Im Vergleich zu den Mobiltelefonen werden hingegen UMTS-Datenkarten stark genutzt. Vodafone und T-Mobile haben insgesamt bereits rund 350000 Adapter für Notebooks vornehmlich an Business-Kunden vermarktet. (pg)