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13.04.2001 - 

Internet-Studenten kommunizieren öfter

Furcht vor Isolation unbegründet

GÜTERSLOH (vwd/CW) - Online-Studierende vereinsamen nicht. Vielmehr kommunizieren sie häufiger mit ihren Dozenten und untereinander als Präsenzstudenten - dies geht aus einer Studie der Bertelsmann- und Heinz-Nixdorf-Stiftung hervor.

Fast die Hälfte der 350 Internet-Studenten hatte in der Woche vor ihrer Befragung mit anderen Kommilitonen über den Lehrstoff gesprochen. Bei den 5000 Studenten vor Ort hatten lediglich 37 Prozent in Veranstaltungen über Lerninhalte diskutiert. Noch größer war die Spanne bei der Kommunikation mit den Dozenten: Jeder vierte, der an den Universitäten in Saarbrücken, Göttingen, Kassel und Leipzig für den Online-Studiengang Wirtschaftsinformatik "Winfoline" eingeschrieben war, hatte sich mit den Lehrenden über die Studieninhalte ausgetauscht. Von den "klassischen" Studenten hatte dies nur jeder zehnte getan.

Die Studie ergab zudem, dass 78 Prozent der Online-Lernenden bei Unklarheiten das Internet als Quelle nutzen und jeder zweite die Bibliothek aufsucht. Von den Präsenzstudenten forschen lediglich 39 Prozent im Netz nach der Lösung eines Problems, und nur jeder vierte geht zu diesem Zweck in eine Bibliothek. August-Wilhelm Scheer, Informatikprofessor an der Universität des Saarlandes, erklärt diese Zahlen mit der Flexibilität des Internets. Die Folge seien kürzere Studienzeiten, weniger überfüllte Hörsäle sowie Lernangebote "Just in Time".