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09.01.1998 - 

Justiz prüft Auswirkung

Fusion von KPMG und Ernst & Young konkretisiert sich

Noch kurz vor Jahreswechsel meldete das "Wall Street Journal", daß ähnlich wie bei Ernst & Young nun auch die US-Partner von KPMG mit "überwältigender Mehrheit" einem Zusammenschluß zugestimmt haben. Die im Ausland ansässigen Teilhaber beider Firmen werden im Februar oder März über den Merger abstimmen.

Mit einem kombinierten Jahresumsatz von 18,3 Milliarden Dollar würde die Fusion noch über der von Price Waterhouse sowie Coopers & Lybrand liegen, die ebenfalls zusammengehen wollen und gemeinsam 13 Milliarden Dollar erwirtschaften. Beide Initiativen würden die international tätige Beratungsbranche von den sogenannten Big-Six- auf Big-Four-Companies schrumpfen lassen, wobei Andersen Worldwide und Deloitte & Touche als Solisten auftreten (siehe CW Nr.43 vom 24. Oktober 1997, Seite 5).

Noch sind die Würfel allerdings nicht gefallen. Das US-Justizministerium überprüft derzeit, welche Auswirkungen beide Merger auf die Wirtschaftsprüfung amerikanischer Unternehmen haben könnte - die Kombination Ernst-KPMG würde 30 Prozent, die von Price-Coopers 25 Prozent der börsennotierten Unternehmen beaufsichtigen.