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Schwedischer Kommunikationsriese mit neuen Konzepten:

Fusionen zahlten sich für Ericsson aus

02.03.1984

MÜNCHEN (CW) - Einem kräftigen Auftragsplus steht ein hinter den Erwartungen zurückgebliebenes Umsatzwachstum gegenüber. So stellt sich die Situation der deutschen Tochtergesellschaften des schwedischen Telekommunikations- und Informatik-Konzerns Ericsson für das Rechnungsjahr 1983 dar.

Die Auftragseingänge nahmen im vergangenen Geschäftsjahr um 84 Prozent auf 200,6 (109) Millionen Mark zu. Der Gebietsleiter für die Ericsson-Unternehmen in der Bundesrepublik, Magnus Falk, erklärte in München, die Zunahme des Auftragsvolumens sei zu 54 Prozent den Aktivitäten des Stuttgarter Tochterunternehmens David Computer GmbH und der Düsseldorfer Facit GmbH zuzuschreiben.

Nicht die gesteckten Ziele erreichte die Umsatzentwicklung mit 175,1 Millionen Mark. "Der Grund", erklärte Falk ist die Lieferverzögerung durch die sprunghaft gestiegene Nachfrage bei Informationssystemen. Für die Richtigkeit spricht der in 1983 mit 34,4 Millionen Mark um das Dreifache gegenüber dem Vorjahr gestiegene Auftragsbestand. Gelohnt hat sich nach den Worten Falks die Übernahme der David-Computer Aktivitäten. Ehemalige Händler dieses Unternehmens wurden zu einem Netz zusammengefaßt, die die ehemaligen David-Computer jetzt unter dem Namen Eritron und David 203/230 vertreiben.

Ab kommenden April wird die Stuttgarter David Computer Systeme GmbH unter dem Namen "Ericsson Information Systems Vertriebspartner GmbH" die Geschäfte weiterführen. Ihrer Verantwortung obliegt die Entwicklung, Fertigung und der Support der bisherigen David-Produkte.

Zur Hannover-Messe stellt das neue Vertriebspartner-Zentrum das bisherige David-System 203 in einer erweiterten Version vor. Das neue System "Eritron 203 /1 wartet mit einer verbesserten Leistungsfähigkeit durch die 5 1/4-Zoll-Winchester-Technologie mit Kapazitäten von 3 MB bis 140 MB auf.

Ebenfalls zur bevorstehenden Messe in Hannover will Ericsson unter dem Arbeitstitel "Back-end-Processing" eine Verbindung zwischen ihren Alfaskop-41-25-Terminals, IBM-3270-Datenstationen und ihren Minicomputersystemen 2500 vorstellen. Dadurch erhalte, so die Düsseldorfer, der Terminalanwender dezentrale Datenverarbeitungskapazitäten, ohne daß die Kompatibilität im Kommunikationsmodus mit dem Großrechner beeinträchtigt werde.

Stärker modularisiert wurde auch das Bürosoftware-System "Intext". Für die verbesserte Flexibilität des Einsatzes spricht der größere Funktionsumfang bei der Verbindung von Text- und Datenverarbeitung.