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13.02.2006

GAD und Fiducia finden sich

Ein stufenweiser Zusammenschluss ist vereinbart.

Die genossenschaftlichen Rechenzentralen GAD eG, Münster, und Fiducia IT AG, Karlsruhe, haben ihren Aufsichtsräten in getrennten Sitzungen die Ergebnisse ihrer Sondierungsgespräche vorgestellt. Dabei konzentrierten sie sich auf Konzeptüberlegungen zur stufenweisen Zusammenführung der Unternehmensgruppen. Demnach wollen die Partner eine neue Steuerungsgesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main gründen, unter deren Dach die Altgesellschaften an ihren jeweiligen Firmensitzen erhalten bleiben. In den Gesprächen einigten sich die Verhandlungspartner auf einen dauerhaften Erhalt der Standorte Münster, Karlsruhe und München. Die GAD versorgt mit rund 1300 Mitarbeitern 490 Volks- und Raiffeisenbanken in Nord- und Westdeutschland mit IT-Leistungen. Die übrigen rund 850 genossenschaftlichen Banken in Süd- und Ostdeutschland sind IT-Kunden der Fiducia, die rund 3400 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Aufsichtsrat der GAD hat diesen und weiteren wichtigen Punkten der Sondierungsphase - wie zum Beispiel Fragen einer paritätischen Gremienzusammensetzung - zugestimmt und sich für die Aufnahme konkreter Verhandlungen ausgesprochen. Das Kontrollgremium der Fiducia äußerte hingegen zu einigen Ergebnissen der Sondierungsphase Vorbehalte. Klärungsbedarf gebe es noch hinsichtlich des Unternehmensmodells der Steuerungsgesellschaft inklusive des Standorts sowie der vorgeschlagenen Rahmenbedingungen für die Gremienbesetzung.

Der Start der Steuerungsgesellschaft, die neben Vorstand und zweiter Führungsebene auch einige operative Funktionen beinhalten sollte, war für Ende 2006 geplant. In der nächsten Phase wollen die Partner ihre Unternehmen bewerten sowie unter anderem steuer- und gesellschaftsrechtliche Details klären. (jha)