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16.09.1988 - 

Statt SCO Xenix für neue 80386-Systeme SCO Unix:

Garmhausen wird "SCO Unix V/386" liefern

MÜNCHEN (CW) - Gleichzeitig mit der weltweiten Ankündigung der Namenslizenzvergabe Unix von AT&T an SCO (Santa Cruz Operation, Inc.) wird auch Informix-Vertreiber und Unix-Anwendungssoftware-Entwickler Garmhauser & Partner, Bonn, die Namenskorrektur übernehmen. Künftig sollen AT&T-Unix-Versionen für 80386-Systeme auch hierzulande "SCO Unix System V/386" heißen.

Das Unix-Derivat Xenix von SCO wird, so das System-partnerhaus, von den Bonnern bereits seit Frühjahr 1988 vertrieben. Die Unix-Spezialisten sind seit 1984 im Markt und erwarten heuer mit 50 Mitarbeitern einen Umsatz von acht Millionen Mark. Sie glauben, mit der Ankündigung des eigentlichen Produktes SCO-Unix System V/386 für 1989 ihrerseits auch nicht länger warten zu müssen, weshalb sie die alte und die neue Bezeichnung bis zur Freigabe durch SCO 1989 parallel nutzen werden. Im übrigen garantiere SCO die volle Binärcode-Kompatibilität der Anwendungsprogramme, so daß heutige Entwicklungen mit dem jetzt verfügbaren SCO Xenix 386 System V Release 23 auch auf dem künftigen SCO Unix System V/386 ablaufen könnten.

Aber auch einer strukturellen Neuordnung hat sich das schnell wachsende Unix-orientierte Software-Unternehmen unterzogen: Martina Kaltschmid, bislang als Marketing Leiterin Planung bei Northern Telecom in Diensten, soll nun Marketing machen. Diese Aufgabe war bisher von Ingo Steiner mit wahrgenommen worden; er wird sich künftig auf Organisation und Verwaltung sowie das Controlling der GmbH konzentrieren. Gleichzeitig erhielt er Prokura und wird gemeinsam mit seinem Bruder, Heinz-Peter Steiner, das Führungsmanagement um Thomas Garmhausen bilden.