Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

09.12.2005

Gartner empfiehlt: Blackberry-Projekte auf Eis legen

Anwender sollten aus Sicht der Analysten geschäftskritische Blackberry-Implementierungen vor dem Hintergrund des Patentstreits mit NTP vorerst stoppen.

Vier Gartner-Analysten veröffentlichten jetzt einen Kurzbericht, in dem sie potenziellen Blackberry-Anwendern raten, geschäftskritische Blackberry-Implementierungen vorerst zu stoppen oder auf Eis zu legen, bis die rechtliche Situation geklärt ist. Ferner empfehlen sie den Anwendern, auf den Hersteller RIM Druck auszuüben, damit dieser endlich seinen möglichen Workaround veröffentlicht, der die Funktion der Plattform gewährleisten soll, ohne dass NTP-Patente verletzt werden. Als letzten Ausweg sehen die vier Gartner-Mitarbeiter noch die Option, geschäftskritische Blackberry-Anwendungen auf andere mobile Plattformen wie Notebooks zu migrieren.

Gartner entschloss sich zu diesen Ratschlägen nachdem die jüngsten Äußerungen des US- Richters James Spencer, der mit dem Patentstreit zwischen RIM und NTP befasst ist, die Vermutung nahe legen, dass in den USA ein Verkaufsstopp für den Blackberry droht. Und dies obwohl das US-Patentamt erst vor kurzem eines der NTP-Patente für nichtig erklärt hat.

Angesichts der jüngsten Entwicklung vermutet man im kanadischen Behördenumfeld, dass es längst nicht mehr um einen einfachen Patentstreit geht, sondern um Schützenhilfe für die amerikanische IT-Industrie, die den populären E-Mail-Push-Trend schlicht verschlafen habe. (hi)

Newsletter 'Produkte & Technologien' bestellen!