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01.02.2002 - 

Erholung frühestens Ende des zweiten Quartals

Gartner korrigiert Prognosen für Speicherhardware

MÜNCHEN (CW) - Angesichts der konjunkturellen Entwicklung seit dem 11. September ist Gartner Dataquest dabei, seine Umsatzprognosen für den Bereich Speichersysteme in der Region Emea (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) nach unten zu korrigieren. Unverändert zuversichtlich geben sich die Marktforscher allerdings in Sachen Storage-Management-Software.

Nach den ursprünglichen Prognosen der Gartner-Tochter hätte der über den Verkauf von Speicherhardware erzielte Umsatz in den Jahren 2000 bis 2002 jeweils unter neun Milliarden Dollar liegen, 2003 auf zehn Milliarden Dollar ansteigen, im Jahr 2004 dann rund zwölf Milliarden Dollar betragen und 2005 schließlich gut 14 Milliarden Dollar einbringen sollen.

Aufgrund des Preisverfalls gehe man für das Jahr 2001 mittlerweile jedoch von einem Umsatzverlust aus, erklärte Robin Burke gegenüber dem britischen Nachrichtendienst "Computerwire". Im günstigsten Fall, so Gartners Emea-Storage-Spezialist, werde sich der Markt für Speicherhardware Ende des zweiten Quartals 2002 erholen. Auch werde sich die Zuwachsrate für das laufende Jahr lediglich zwischen drei und fünf Prozent bewegen und auch der ursprünglich für die Folgejahre prognostizierte Aufschwung entsprechend hinziehen.

Keinen Korrekturbedarf sieht Burke indes im Bereich Storage-Management-Software. Dieses Segment profitiert von der zunehmend konservativen Investitionshaltung der Unternehmen, die derzeit das konsequente Ausreizen vorhandener Systeme einem Hardwareneukauf vorziehen. Vor diesem Hintergrund rückt Dataquest von seinen im August vergangenen Jahres für dieses Segment getroffenen Umsatzprognosen auch nicht wesentlich ab: Demzufolge sollten die Softwareeinnahmen im vergangenen Jahr von 1,5 Milliarden Dollar (2000) auf 1,9 Milliarden Dollar ansteigen. 2002 erwartet Burke Umsätze in Höhe von 2,4 Milliarden Dollar, während die Einnahmen 2003 bei 3,1, 2004 bei 3,9 und 2005 bei 4,8 Milliarden Dollar liegen sollen. Einzig die Vorhersagen für 2001 will der Analyst angesichts des in den Nachwehen der US-Terroranschläge stark gebremsten Geschäfts mit einem Fragezeichen versehen wissen. (kf)