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30.07.2004 - 

Marktstudie geht weiterhin von einer Nischenentwicklung aus

Gartner: Linux-Desktops lohnen sich nur selten

Gartner-Analysten stellen derzeit einen Bericht fertig, nach dem in diesem Jahr fünf Prozent aller weltweit verkauften PCs mit Linux ausgeliefert werden. Bis 2008 soll der Anteil auf sieben Prozent steigen. Das heiße aber noch lange nicht, dass diese Rechner auch tatsächlich mit Linux betrieben würden. Der tatsächliche Anteil liege in diesem Jahr nur bei schätzungsweise zwei Prozent und für 2008 bei 3,5 Prozent. "Nicht jeder Rechner, der mit einer Linux-Version ausgeliefert wird, läuft später auch damit", erklärt Gartners Vice President Research Brian Gammage. Open-Source-Anhänger dürften dem entgegenhalten, dass das Gegenteil der Realität näher komme: Häufig würden PCs mit Windows vorinstalliert ausgeliefert, dann aber mit Linux betrieben.

Aufsehenerregende Meldungen über eine zunehmende Linux-Desktop-Orientierung im öffentlichen Sektor sind aus Sicht von Gammage "in Wirklichkeit kontraproduktiv". Denn in diesen Fällen gehe es um eine große Anzahl von Nutzern mit breiter Anwendungspalette. Und hier lasse sich nicht unbedingt belegen, dass sich Linux lohnt. "Wenn die Nutzerzahl kleiner ist und es nur um eine bestimmte Anwendung geht, wird die Rentabilitätsgrenze schneller erreicht", so Gartner-Analyst Gammage. (tc/ls)