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14.05.1999 - 

Produktsupport und -kenntnisse lassen nach

Gartner-Report legt Benutzern von SNA den Wechsel auf IP nahe

FRAMINGHAM (IDG) - Die Treue zur Systems Network Architecture (SNA) könnte Anwender teuer zu stehen kommen. Dies glaubt zumindest die Gartner Group. In einem Report empfehlen die Marktforscher die Migration zum Internet Protocol (IP), und zwar je eher, desto besser.

Größere Kosten und einen geringeren Nutzen erwarten Analysten der Gartner Group von einem SNA-Netz verglichen mit einem Netz, das auf IP basiert. Wer sich mit Migrationsgedanken trägt, sollte sie nicht auf die lange Bank schieben. Denn je länger sich der Wechsel hinzieht, um so teurer wird das SNA-Netz. Es gebe immer weniger SNA-Spezialisten und geeignetes Supportpersonal, begründen die Marktforscher. Auch die besseren Möglichkeiten für Internet-basierenden elektronischen Handel sprechen für IP.

Firmen mit SNA-Netzen haben häufig Bedenken gegen eine Migration. Sorgen um die Performance und die bevorstehenden Investitionen in technisches Know-how, Geschäftsprozesse, Anwendungen und Beziehungen zu Herstellern hemmen die Innovationsfreude. Nach Angaben von Gartner haben nur die Hälfte aller Unternehmen, die bereits 1990 ein SNA-Netz einsetzten, inzwischen den Wechsel gewagt. Die SNA-Netze der Mainframe-Ära gelten zudem als zuverlässiger und robuster als Client-Server-zentrierte IP-Netze. Sie benötigen weniger Bandbreite und garantieren Service-Levels. Wer auf diese Vorteile nicht verzichten will, hat immer noch die Möglichkeit, SNA über IP-Netze zu übertragen. Hersteller wie Cisco und Bay Networks bieten solche Lösungen an. Als Alternativen dazu kommen Frame Relay Access Services, Advanced Peer-to-Peer Networking (APPN), Data Link Switching und TN3270 in Frage.