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09.05.1997

Gastkommentar

Globalisierung wird häufig als Last empfunden. Eigentlich ein Paradox, da die Chancen im internationalen Geschäft das Risiko, aus ihm verdrängt zu werden, für geschickt operierende Unternehmen bei weitem übersteigen.

Landes- wie Unternehmensgrenzen werden immer durchlässiger, so daß der Wettbewerbsdruck allerorten dramatisch zunimmt. Erfolgreiche Firmen setzen dem die Durchdringung der Märkte mit Hilfe innovativer Technologien, Produkte und insbesondere radikal umgestalteter Produktionsmodelle entgegen, Modelle, in denen die schnelle und kostengünstige Erfüllung individueller Kundenwünsche eine Schlüsselrolle spielt. Mit solchen Szenarien korrespondiert die aktuelle Revolution der Informationstechnologie: Weg von der Client-Server-, hin zur vernetzten Komponentenwelt. IT muß die Logistikkette von der Ideenfindung bis zur globalen Auslieferung reibungslos unterstützen. Attraktive Kommunikation sowie konsequente Interoperabilität sind Gebote der Stunde, kurz: Electronic Commerce und Zulieferungsketten-Management, wie sie erfolgreiche Unternehmen und auf entsprechenden Feldern aktive öffentliche Verwaltungen bereits praktizieren.

Die dadurch mögliche Qualität der Informationslogistik ist allerdings nicht mit DV von der Stange zu erzeugen, dafür sind die technisch zu begleitenden Szenarien, Prozesse und Funktionen zu unterschiedlich. Es empfiehlt sich, statt auf nur schwer zu verbindende monolithische Systeme auf maßgeschneiderte Architekturen aus einfach und rasch zu vernetzenden Geschäftsobjekten zu setzen. So kann dem Kunden genau das, was er will, schneller bereitgestellt werden.

Mit Hilfe konsequent interoperabler Systeme auf Basis von Internet und Objekttechnologie lassen sich die Chancen des internationalen Geschäfts beim Schopf packen: We are living in interesting times!