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30.08.1996

Gastkommentar

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Der Mittelstand läuft ins technologische Mittelmaß, wenn es ihm nicht gelingt, den Großen auch informationstechnisch Paroli zu bieten. Diese Prognose ist jedoch nur eine Seite der Medaille - die Technik zu finanzieren eine andere. Denn was in Großunternehmen eine strategische Herausforderung ist, kann in mittleren Unternehmen zum existenzbedrohenden Kraftakt werden.

Ein Teufelskreis? Nicht unbedingt. Denn es ist gerade die Informations- und Telekommunikationstechnik, die, richtig angewendet, dem Mittelstand zu profitablem Wachstum verhelfen könnte. Punkte, den Technologiehebel wirkungsvoll anzusetzen, gäbe es genug: Insbesondere beim Weitverkehr, in vielen Unternehmen der Kommunikations-Kostenfaktor Nummer eins, schlummern Einsparungspotentiale, deren konsequente Nutzung so manches Unternehmen auf ein stabileres Fundament stellen könnte.

Corporate Networking via ISDN oder über bereits bestehende Festverbindungen ist aber nur ein Weg, kräftig einzusparen, in diesem Fall Telefon- und Faxgebühren sowie teure Verbindungen die geschickte Kombination von ISDN- und Modemverbindungen, damit Außendienstmitarbeiter nie den Kontakt zur Zentrale verlieren, ein zweiter. Nicht wenige kleinere und mittlere Firmen könnten ihre Marktchancen verbessern, wenn sie mit Hilfe von IT ihre Geschäftsabläufe effizienter gestalten und damit Durchlaufzeiten und Innovationszyklen bei Produkten und Dienstleistungen verkürzen würden. Wären die Mittelständler nur etwas aggressiver und innovativer, so könnten sie ihre traditionelle Stärke, die Flexibilität, mit Leichtigkeit in Mark und Pfennig ummünzen. Der Mittelstand mit 70 Prozent aller Beschäftigten wird in die technologische Offensive gehen müssen, will er wieder zum Motor der deutschen Wirtschaft werden.