Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

15.11.1996

Gastkommentar

Ein Stolperstein auf dem Weg der Unternehmen zur verteilten Informationsverarbeitung ist das System-Management. Dieses wird in der neuen Umgebung in der Regel komplexer und teurer. Weil die verteilten Anwendungen immer häufiger "mission-critical" sind, steigen zudem die Anforderungen an die Systemverfügbarkeit erheblich.

Die Entscheidung für eine System-Management-Lösung zur Verwaltung der unternehmensinternen IT-Strukturen hat strategischen Stellenwert, weil sie ein langfristiges gezieltes Engagement mit entsprechenden Investitionen zur Folge hat. Anschaffung und Einführung von verteilten System-Management-Lösungen müssen sorgfältig überlegt und vorbereitet werden.

Die folgenden fünf Punkte sollten auf keiner Checkliste fehlen: Planung, Aufgabenverteilung, Automation, Skalierbarkeit und Standards.

Die Planung umfaßt unter anderem Aspekte wie Kapazität und Sicherheit.

Aufgabenverteilung meint das richtige Mischungsverhältnis zwischen zentralisierten und verteilten Funktionen. Faustregel hier: Individuell zu nutzende Features werden verteilt, kritische Aufgaben wie etwa die Reaktion auf Hardwarefehler, Umgebungsrisiken etc. werden möglichst einem zentralen Service-Desk übertragen.

Die Automation muß schnell, fehlerredundant und einfach implementierbar sein. Je skalierbarer das Gesamtsystem ist, desto besser. Voraussetzung dafür ist, daß sich intelligente Agents auf untergeordnete Konsolen verteilen lassen. Und schließlich sollten die Unternehmen auf Nummer Sicher gehen und auf bewährte Standards wie Simple Network Management Protocol (SNMP) und Distributed Computing Environment (DCE) sowie auf weitreichend akzeptierte Frameworks setzen.